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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag einen kleinen Teil seiner Vortagsverluste wett gemacht. Bis zum Nachmittag stieg der Dax um 0,34 Prozent auf 5.871,40 Punkte. Der MDax gewann 0,36 Prozent auf 7.778,51 Punkte und der TecDax rückte um 0,86 Prozent auf 833,36 Zähler vor. Mehrere Händler sprachen von einer "rein technischen Erholung", nachdem der deutsche Leitindex am Vortag rund zwei Prozent verloren hatte.
Analyst Christoph Schmidt vom Wertpapierhandelshaus N.M.F. sagte: "Wir befinden uns in einer Handelsspanne von 60 Punkten im Dax und sehen derzeit nur eine Seitwärtsbewegung." Erhoffte Impulse vom Quartalsbericht der US-Bank Goldman Sachs seien ausgeblieben. Leicht belastend wirkten die überraschend hoch ausgefallenen wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA.
Die Metro-Papiere zählten mit plus 1,19 Prozent auf 41,160 Euro zu den Favoriten im Dax. Sie profitierten von starken Umsatzzahlen des niederländischen Einzelhändlers Ahold .
Die Aktien der Deutschen Post büssten dagegen 1,15 Prozent auf 13,365 Euro ein. Das "Handelsblatt" hatte bericht, die FDP halte eine Aufspaltung des Logistikers für möglich, und berief sich auf ein vertraulich eingestuftes Papier der FDP-Bundestagsfraktion. Darin soll es heissen, dass das von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle geplante Entflechtungsgesetz fast auf das gesamte Briefgeschäft der Post anzuwenden sei. Analyst Frank Skodzik von der Commerzbank meinte dazu, eine Zerschlagung des Briefgeschäfts würde die dominierende Marktposition der Post klar untergraben. Brüderle teilte unterdessen mit, dass ein schärferes Wettbewerbsrecht nicht speziell die Deutsche Post aufs Korn nehme. Es sei nicht richtig, dass die FDP vor allem die Zerschlagung des Ex-Monopolisten anstrebe.
Die Anteilsscheine von Merck litten darunter, dass der Schweizer Pharmakonzern Novartis für sein neues Multiple-Sklerose-Mittel FTY720 die Zulassung in den USA und Europa beantragt hat. Somit holt Novartis im Wettlauf mit dem deutschen Konkurrenten um ein solches Produkt auf, was der Merck-Aktie ein Minus von 1,33 Prozent auf 66,77 Euro eintrug.
Im MDax sprangen die Aktien von Klöckner & Co (KlöCo) an die Spitze. Sie gewannen 3,22 Prozent auf 18,580 Euro, nachdem in Paris ein wegen Preisabsprachen verhängtes Bussgeld deutlich verringert wurde. Ein Händler sagte dazu, die Nachricht komme überraschend und sei daher sehr positiv zu werten. Ein weiterer Börsianer verwies zudem noch auf Aussagen des Branchenkollegen ThyssenKrupp , dass dessen erstes Quartal besser als erwartet ausgefallen sei. Die Thyssen-Aktie selbst gab dennoch um 0,90 Prozent auf 25,985 Euro nach. Grund dafür waren erneut höhere Investitionsausgaben für zwei neue Stahlwerke in Brasilien und den USA./ck/gl

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