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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag seine frühen Kursgewinne weiter ausgebaut. Trotz der auf die Tagesordnung zurückgekehrten Schuldenkrise in Europa hat sich der Dax nach einem etwas leichteren Auftakt schnell den Weg in die Gewinnzone gefunden. Gegen Mittag stieg der deutsche Leitindex um 0,74 Prozent auf 6.854,90 Punkte. Für den MDax ging es um 0,87 Prozent auf 10.081,43 Punkte nach oben und auch der TecDax gewann 0,48 Prozent auf 895,16 Punkte.
Kaum Einfluss hatte der bereits erwartete Rücktritt des portugiesischen Regierungschefs Jose Socrates vom Vorabend. Wegen einer Schlappe bei der Abstimmung über ein neues Sparpaket war er von seinem Amt zurückgetreten. "Damit war schon gerechnet worden und daher hat das die Kurse nicht nachhaltig belastet", sagte ein Händler. Leicht Positiv hätten sich dagegen gute Vorgaben aus den USA ausgewirkt. "Insgesamt blickt der Markt aktuell wieder etwas positiver in die Zukunft", fasste ein weiterer Börsianer das aktuelle Geschehen zusammen. "So lange sich der Markt über 6.800 Punkten hält, sind die Anleger zum Kauf bereit".
BASF RECHNET MIT STARKEM AUFTAKTQUARTAL
Gutes gab es von BASF zu vermelden. Die Aktien stiegen unter den besten Dax-Werten um 2,00 Prozent auf 57,60 Euro, nachdem der Chemiekonzern am Vorabend nach Börsenschluss angekündigt hatte, dass im laufenden Auftaktquartal ein starkes Wachstum zu erwarten sei. Der Umsatz und der operative Gewinn (EBIT) vor Sondereinflüssen dürften demnach "signifikant" höher ausfallen als in den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres. Nach einem positiven Analystenkommentar waren waren auch die 1,66 Prozent festeren Papiere von BMW gefragt.
Im Blick standen aber auch zahlreiche Unternehmenszahlen aus der zweiten Reihe. Die Zahlen von Brenntag fielen einem Händler zufolge "wie erwartet" aus. Auch der Ausblick und die erstmalige Dividende seien keine Überraschung gewesen. Die Aktien des Chemikalienhändlers gewannen dennoch 1,43 Prozent auf 71,53 Euro hinzu. Nach der jüngsten Kursschwäche sei die Aktie "nicht unattraktiv" bewertet, kommentierte ein Börsianer.
SALZGITTER UND HUGO BOSS WEGEN STUDIEN GEFRAGT
Die Papiere von Fuchs Petrolub reagierten positiv auf die endgültigen Zahlen und einen angekündigten Aktiensplit. Die Titel des Schmierstoff-Herstellers stiegen um 3,35 Prozent auf 54,66 Euro. An der Spitze lagen im MDax die Papiere von Salzgitter , die nach einer Hochstufung durch die Analysten von HSBC 3,35 Prozent auf 54,66 Euro zulegten. Bei den Stahlaktien wirkte sich allerdings auch eine angehobene Absatzprognose des südkoreanischen Konkurrenten Posco positiv aus. Den Titeln von Hugo Boss verhalf indes eine Studie von Merrill Lynch um 3,10 Prozent auf 54,49 Euro nach oben. Die Analysten nahmen die Beobachtung der Titel mit "Buy" und einem Kursziel von 62,00 Euro auf.
Im TecDax gab es ebenfalls Zahlen zu vermelden. Anteilsscheine von Evotec schnellten an der Index-Spitze um 5,75 Prozent auf 3,109 Euro in die Höhe, nachdem das Biotechnologie-Unternehmen im abgelaufenen Jahr erstmals in seiner 18-jährigen Geschichte einen Gewinn erzielt hat. Die Zahlen von United Internet fielen laut Händlern dagegen "im Rahmen der Erwartungen" aus. Die Papiere konnten dennoch 2,14 Prozent auf 12,41 Euro zulegen.
tih/rum

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