Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Eine überraschende Massnahme der US-Notenbank hat die zuletzt kräftige Erholung am deutschen Aktienmarkt am Freitag ausgebremst. Der befürchtete Schock blieb jedoch aus und die meisten Aktien erholten sich im Verlauf von ihren morgendlichen Tiefs. Der Dax büsste bis zum Mittag noch 0,48 Prozent auf 5.653,21 Zähler ein, nachdem er zwischenzeitlich bis auf 5.626 Punkte gefallen war. Der MDax verlor 1,20 Prozent auf 7.508,51 Punkte. Für den TecDax ging es um 0,41 Prozent auf 812,35 Zähler abwärts.
Die Anhebung des Diskontsatzes um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent durch die Fed sehen Börsianer zwar als Anlass für Gewinnmitnahmen, nachdem sich der Markt zuletzt wieder deutlich erholt hatte. Volkswirte interpretierten die Anhebung allerdings nicht als einen Schritt hin zu einer strengeren Geldpolitik, sondern eher als ein Ende der krisenbedingten Notmassnahmen. Auch die Fed sprach von Normalisierung. Zum Diskontsatz können sich Banken in Notfällen Geld von der Fed leihen.
Die Nachrichtenlage auf Unternehmensseite ist sehr übersichtlich. Daimler erholten sich von ihrem Bilanz-Schock am Vortag um 1,19 Prozent auf 31,870 Euro. Sie kletterten damit nach schwächerem Start an die Dax-Spitze. Zwar senkten die Citigroup und Morgan Stanley ihre Kursziele. JPMorgan bestätigte indes die positive Einschätzung mit "Overweight". Die Kursverluste von in der Spitze fast 10 Prozent seien überzogen gewesen, hiess es. Eine negative Studie der UBS drückte K+S indes mit minus 1,90 Prozent auf 44,905 Euro an das Ende des Leitindex.
Im MDax sanken Aktien von Bilfinger Berger nach einem Pressebericht um 2,64 Prozent auf 52,77 Euro. Der zweitgrösste deutsche Baukonzern sucht der "Financial Times Deutschland" (FTD) zufolge einen Nachfolger für den seit mehr als zehn Jahren amtierenden Vorstandschef Herbert Bodner. Ein Börsianer spekulierte auf einen möglichen Zusammenhang mit der Verwicklung von Bilfinger-Mitarbeitern in den Skandal beim Bau der Kölner U-Bahn.
Für Manz Automation ging es im TecDax mit einem Zuwachs von 6,27 Prozent auf 61,02 Euro an die Spitze. Der auf die Photovoltaik- und LCD-Industrie spezialisierte Anlagenbauer sieht sich wieder im Aufwärtstrend und sammelte im Januar Aufträge über 25 Millionen Euro ein. "Ein Auftragseingang in dieser Höhe allein im Januar ist schon ein guter Start ins neue Jahr", kommentierte Analyst Karsten Illtgen von der Credit Suisse. Drägerwerk sprangen nach positiven Analystenreaktionen auf die Zahlen des Medizin- und Sicherheitstechnik-Spezialisten vom Vorabend um 5,68 Prozent auf 47,360 Euro an./ag/rum

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???