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FRANKFURT (awp international) - Starke US-Vorgaben sollten dem Dax am Donnerstag den am Vortag noch knapp verpassten Sprung auf ein neues Jahreshoch ermöglichen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.463 Punkten und damit um 0,78 Prozent über dem Xetra-Vortagsschluss. Am Mittwoch hatten dem Börsenbarometer zeitweise nur noch rund 13 Punkte zu seinem am 21. Februar erreichten bisherigen Jahreshoch gefehlt.
Nachdem die US-Notenbank Fed am Vorabend ihren Leitzins wie erwartet nicht verändert und eine Fortsetzung ihrer expansiven Geldpolitik signalisiert hatte, war der Dow Jones Industrial auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. Der Future auf den US-Leitindex legte seit dem Xetra-Schluss um 0,92 Prozent zu. In Deutschland sollte ähnlich wie in Europa und den USA ein Flut von Unternehmenszahlen das Bild bestimmen: Mit allein fünf Unternehmen aus dem Dax nimmt die Berichtssaison ordentlich Fahrt auf. Am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten dem Markt weitere Impulse geben.
DEUTSCHE BANK ÜBERTRIFFT ERWARTUNGEN - BAYER ERHÖHT PROGNOSEN
Die Deutsche Bank ist zum Jahresauftakt auf dem Weg zu ihren ehrgeizigen Zielen einen grossen Schritt vorangekommen. Die Gewinne des deutsche Branchenprimus übertrafen alle Erwartungen und stellten auch die Ergebnisse von grossen Teilen der internationalen Konkurrenz in den Schatten. Börsianer sahen die Zahlen über den Erwartungen. Einer zielte vor allem auf das Privatkundengeschäft ab, das dank der Postbank-Übernahme positiv überrascht habe. Beim Broker Lang & Schwarz (L&S) gewannen die Titel vorbörslich rund zweieinhalb Prozent.
Auch Bayer konnte mit guten Nachrichten aufwarten, welche für vorbörsliche Gewinne von anderthalb Prozent sorgten: Der Pharma- und Chemiekonzern hat nach einem überraschend robusten ersten Quartal die Prognosen für 2011 erhöht. Das Unternehmen profitierte vom anhaltenden Chemie-Boom und einem kräftig anziehenden Agrochemiegeschäft. Von einem Händler hiess es allerdings, der Nettogewinn sei schwächer als erwartet ausgefallen. Beim Bayer-Konkurrenten Merck KGaA sorgte die Zahlenvorlage vorbörslich für ein knappes Minus.
SAP LEGT 'DURCH DIE BANK ENTTÄUSCHENDE ZAHLEN' VOR
"Durch die Bank enttäuschende Zahlen" monierten Börsianer indes bei SAP . Europas grösster Softwareanbieter ist dank der Sybase-Übernahme und der Erholung der Weltmärkte solide ins Jahr gestartet und hat Umsatz wie Gewinn gesteigert. Beides blieb allerdings leicht hinter den Erwartungen der Experten zurück. Entsprechend verloren die Papiere bei Lang & Schwarz gut drei Prozent.
Die Siemens-Aktien stehen mit optimistischen Aussagen des US-Konkurrenten General Electric (GE) im Blick. Der Finanzchef des Mischkonzerns rechnet damit, dass die Weltwirtschaft vor einer weiteren Verbesserung steht, und geht davon aus, dass sein Unternehmen in den nächsten Jahren so schnell wachsen wird wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. Dies hatte die GE-Aktien um knapp drei Prozent steigen lassen und sollte nach Einschätzung eines Händlers auch den Siemens-Titeln Auftrieb geben./gl/chs

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