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FRANKFURT (awp international) - Angesichts neu entfachter Sorgen um die US-Wirtschaft wird der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag im Minus erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax tendierte gegen 8.00 Uhr bei 5.959,72 Punkten und damit 0,51% niedriger als zum Xetra-Schluss am Mittwoch. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Vorabend vor dem US-Senat gesagt, dass der Wachstumsausblick für die USA von ungewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt sei. Das wiederum hatte die US-Börsen deutlich ins Minus gezogen, der Leitindex Dow Jones hatte um 1,07% nachgegeben. Der Future auf den Dow Jones verlor seit dem Xetra-Schluss 0,96%. Auch der japanische Nikkei-225-Index schloss in der Verlustzone.
Durch Bernankes Aussagen könnte auch die verbliebene Risikobereitschaft von Anlegern schwinden, sagte Marktanalyst Ben Potter von IG Markets. Für Bewegung dürften seiner Meinung nach im Tagesverlauf zudem weitere US-Unternehmenszahlen sorgen. Auf der Agenda stehen etwa vor dem Handelsstart an der Wall Street die Zahlenwerke von Caterpillar , United Parcel Service (UPS) und AT&T sowie nach US-Börsenschluss die von Microsoft und Amazon.com . Dies seien gute Indikatoren für die weitere wirtschaftliche Entwicklung, so dass Enttäuschungen neuerliche Aktien-Verkäufe auslösen könnten, sagte Potter.
EINE REIHE AN NACHRICHTEN LENKT BLICKE AUF BANKENWERTE
Aufgrund einer ganzen Reihe an Nachrichten stehen einmal mehr Bankenwerte wie Deutsche Bank , Commerzbank und Postbank im Fokus. Die Credit Suisse hatte am Morgen mit einem stabilen Gewinn die Erwartungen des Marktes übertroffen. Zudem erwägen die europäischen Aufsichtsbehörden, die für Freitagabend geplante Veröffentlichung der Stresstests auf 8.00 Uhr morgens vorzuziehen, sagten Börsianer unter Verweis auf Medienberichte.
Für Gesprächsstoff sorgt zudem, dass die Deutsche Bank bis Mitte August angeblich unverbindliche Gebote für die BHF Bank sammelt. Wie das "Handelsblatt" schreibt, soll die Schweizer Julius Bär interessiert sein. Darüber hinaus bieten laut der "Finanical Times Deutschland" die Aareal Bank und der Finanzinvestor Apollo für die WestLB-Tochter Westimmo.
HYNIX-AUSSAGEN KÖNNTEN INFINEON BELASTEN
Die Siemens-Aktien könnten indes von den ABB-Zahlen bewegt werden. Der Schweizer Konkurrent hatte im zweiten Quartal besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Andererseits hätten zu Wochenbeginn die Zahlen von Philips den Siemens-Aktien nicht wirklich helfen können, schränkte ein Börsianer ein. Zusätzlichen Rückenwind bringt möglicherweise ein Bericht der französischen Zeitung "Le Figaro", dem zufolge Eurostar am Kauf von Zügen, die Siemens herstellt, interessiert ist.
Eine mögliche Belastung für Infineon-Titel ist derweil die Tatsache, dass der südkoreanische Konkurrent Hynix im zweiten Quartal zwar einen Rekord-Gewinn verbucht hat, allerdings von fallenden Preisen im laufenden dritten Quartal ausgeht./chs/ck

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