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FRANKFURT (awp international) - Gestützt auf Kursgewinne im späten Geschäft an der Wall Street werden die deutschen Aktienindizes am Freitag im Plus erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand um 8.05 Uhr bei 6.303 Punkten um 0,85 Prozent über dem Xetra-Daxschluss vom Vortag. Der Leitindex hatte in den vergangenen Tagen seinen Anstieg seit Ende August gestoppt und sich in engen Spannen etwas konsolidiert.
Börsianer konzentrieren sich auf den "Hexensabbat", den grossen Verfall an den Terminmärkten. An der Eurex verfallen zur Mittagsauktion Futures und Optionen auf Aktienindizes und zur Schlussauktion die Aktienderivate, was teilweise grössere Kursausschläge in einzelnen Werten zur Folge hat. Für eine positive Eröffnung dürfte laut Händlern aber die gute Vorgabe sorgen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrials gewann 1,11 Prozent seit dem Vortagesschluss auf Xetra. Positiv wirkten auch gute Zahlen aus dem Tech-Sektor nach Börsenschluss. In Tokio legte der Nikkei-225-Index 1,23 Prozent zu. Zusätzlich zum "Hexensabbat" könnten am Nachmittag weitere wichtige US-Konjunkturdaten für Impulse am Aktienmarkt sorgen.
TECHWERTE PROFITIEREN VON POSITIVEN NACHRICHTEN AUS DEN USA
SAP zählten im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz mit einem Aufschlag von anderthalb Prozent zu den Favoriten. Sie profitierten laut Händlern von guten Zahlen des US-Wettbewerbers Oracle . Der Softwarekonzern aus den USA hat im Auftaktquartal seines Geschäftsjahres nicht nur die eigenen Prognosen übertroffen, sagte Marktanalyst Klaus Stabel von ICF Kursmakler, sondern auch die der Marktbeobachter. Nach Ansicht von Stabel passt das in die aktuell gute Nachrichtenlage im Softwaresektor, der sich zuletzt etwas erholt habe. Somit sollte auch die SAP-Aktie im Trend weiter zulegen können. Oracle-Aktien haben im nachbörslichen US-Handel 4,60 Prozent zugelegt. Ohnehin hätten Technologiewerte am Vorabend an der Nasdaq zu den Favoriten gezählt und auch Research In Motion (RIM) habe nachbörslich positiv berichtet. RIM-Papiere gewannen 4,52 Prozent.
Lufthansa erholten sich am Morgen mit dem Markt. Händler verwiesen am Morgen aber auf Aussagen der Swiss, die vom Vorabend kurz vor Börsenschluss bekannt wurden. Die Schweizer Tochter leide unter der Stärke des Franken, hiess es. Einem Börsianer zufolge scheint dies die positive Entwicklung der Verkehrszahlen bei den Schweizern aufzuzehren. Das könnte etwas auf die Stimmung für die Aktien der Lufthansa drücken, sagte ein Händler. Diese sei auch aus charttechnischer Sicht in einer etwas kritischen Lage, da der Widerstand bei 13,50 Euro erneut nicht überwunden worden sei.
HOCHTIEF WEGEN ACS-GEBOT WEITER IM BLICK
Aktien von Hochtief dürften unterdessen mit dem Übernahmeangebot von ACS im Fokus der Anleger bleiben. Der Chef des spanischen Baukonzerns, Angel Garcia Altozano, wird in Medienberichten mit der Aussage zitiert, dass es kein erhöhtes Angebot für Hochtief geben werde. Zudem habe das Unternehmen keine Eile, das Ziel von mehr als 50 Prozent der Anteile zu erreichen. "ACS kann Aktien am Markt zukaufen, falls die 50 Prozent verfehlt werden", sagte ein Händler. Kurzfristig sei dies allerdings nicht zu erwarten. Da ACS mit eigenen Aktien zahlen wolle, seien diese vorerst abhängiger davon, wie sich der Kurs der ACS-Papiere entwickele.
Auch TUI-Aktien sollten laut Händlern im Auge behalten werden. Ein Börsianer verwies auf einen Bericht des "Platow-Briefs" über die Zukunft von Hapag-Lloyd. Demnach könne sich das Albert Ballin-Konsortium als Mehrheitsaktionär der Hamburger Reederei bislang nicht mit den IPO-Plänen von TUI-Chef Michael Frenzel anfreunden. Vielmehr wollten sie zunächst an einer Erholung partizipieren. Eine Aufstockung der Hapag-Anteile sei ebenfalls nicht geplant, so Platow. Ein Börsianer sieht den Bericht leicht negativ für TUI. "Es sieht nicht nach einer schnellen Trennung vom Hapag Lloyd-Anteil aus." Das Konsortium hält 56,67 Prozent an der Reederei, TUI 43,33 Prozent./fat/tih

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