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FRANKFURT (awp international) - Der Dax wird am Freitag zur Eröffnung freundlich erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.078 Punkten und damit 0,53 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Donnerstag. Am Vortag hatte das Börsenbarometer zwar wegen einiger Unsicherheiten auch aus dem Bankensektor mit dem Stresstest in Irland moderat tiefer geschlossen. Das turbulente erste Quartal ging aber mit einem Plus von knapp zwei Prozent halbwegs versöhnlich zu Ende.
Vor dem US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag dürften sich die Anleger laut Börsianern noch etwas zurückhalten. Die Grundstimmung sei dank der Gewinne am Morgen in Asien und angesichts der vorsichtig optimistischen Beurteilung der Konjunktur aber positiv, sagte Stratege Ben Potter von IG Markets. Kaum Impulse gibt es von den Vorgaben: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial veränderte sich seit dem Xetra-Schluss vom Vorabend kaum.
RWE KLAGT GEGEN AKW-ABSCHALTUNG
Unternehmensnachrichten gibt es vor dem Wochenende zwar kaum. Für etwas Gesprächsstoff sorgt dennoch RWE . Der Energiekonzerns will gegen die vorübergehende Abschaltung des Atomkraftwerks Biblis A in Hessen noch an diesem Freitag eine Klage beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel einreichen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Vorabend aus dem Umfeld des Unternehmens erfahren hatte. Nach Einschätzung von Experten hat RWE gute Chancen, da die Begründung für die zwangsweise Abschaltung von sieben alten Meilern rechtlich umstritten ist. "Das ist aber keine Überraschung mehr, nachdem RWE gestern schon mitgeteilt hatte, über eine Klage nachzudenken", kommentierte ein Händler. Er gehe nach entsprechenden Äusserungen von Konkurrent Eon auch nicht davon aus, dass dieser dem Beispiel von RWE folgen werde.
Auch Bankentitel wie Deutsche Bank und Commerzbank sollten einen Blick wert sein. Am Donnerstag kurz vor Handelsschluss hatte der Chef der irischen Zentralbank mitgeteilt, dass das marode irische Bankensystem eine weitere Finanzspritze in Höhe von 24 Milliarden Euro braucht.
POSITIVE STUDIEN ZU PHARMASEKTOR UND ZU SYMRISE
Eine positive Branchenstudie könnte den Papieren der Pharmaunternehmen Bayer und Merck KGaA sowie des Chemie- und Pharmakonzerns BASF Auftrieb geben. UBS-Analyst Gbola Amusa stufte den europäischen Pharmasektor auf "Übergewichten" hoch. Er bevorzugt europäische Unternehmen wie etwa Bayer, dessen Aktie zu seinen "Top Picks" gehört, gegenüber ihren US-Konkurrenten. Die Europäer seien stärker in den Schwellenländer-Märkten engagiert und verfügten über besser diversifizierte Geschäftsmodelle, heisst es zur Begründung. Damit könnten sie sich besser gegen Bedrohungen der Branche etwa durch Nachahmer-Produkte (Generika) stemmen.
Auch die Symrise -Aktien könnten von einem Analystenkommentar profitieren: Die Deutsche Bank stufte die Titel des Aromen- und Duftstoffherstellers in Erwartung guter Quartalszahlen hoch und spricht nun eine Kaufempfehlung aus. Beim Broker Lang & Schwarz legten die Titel schon vorbörslich um mehr als zwei Prozent zu./gl/rum

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