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FRANKFURT (awp international) - Nach den leichten Verlusten vom Vortag wird am deutschen Aktienmarkt am Dienstag ein freundlicher Handelsstart erwartet. Für Auftrieb sorgen Börsianern zufolge die positiven Vorgaben von der Wall Street, wo der Leitindex Dow Jones die Marke von 12.000 Punkten zurückerobert hatte. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte am Morgen gegen 8.05 Uhr bei 7.143,78 Punkten und damit um 0,50 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Montag.
Die Anleger glaubten offenbar daran, dass das griechische Parlament dem Sparpaket der Regierung in Athen zustimmen werde, sagte Marktstratege David Buik von BGC Partners. Ein weiterer Börsianer betonte jedoch, dass der Markt vor der wegweisenden Entscheidung der Parlamentarier in Athen, die am Mittwoch auf der Agenda steht, besonders anfällig bleibe. Ben Potter von IG Markets ergänzte: Angesichts der vielen potenziellen Risiken der kommenden Tagen fühlte sich so mancher Anleger wohl damit, das Marktgeschehen aus der Distanz zu beobachten. Für Bewegung könnten im Tagesverlauf auf Konjunkturseite noch unter anderem das GfK-Konsumklima und am Nachmittag das US-Verbrauchervertrauen sorgen.
PUMA UND ADIDAS NACH STARKEN NIKE-ZAHLEN IM BLICK
Unter den Einzelwerten dürften die Aktien der Sportartikelhersteller Adidas und Puma von starken Zahlen des US-Konkurrenten Nike profitieren. Der weltgrösste Sportartikelkonzern hatte im vierten Geschäftsquartal konzernweit den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar gesteigert und damit die Markterwartungen übertroffen. Der Gewinn war in gleichem Masse auf unter dem Strich 594 Millionen Dollar geklettert, woraufhin die Nike-Papiere nachbörslich um knapp viereinhalb Prozent zulegten. "Das dürfte den Titeln der deutschen Konkurrenten helfen", kommentierte ein Börsianer. Vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) lagen beide Papiere im Plus, die Adidas-Titel gar mit knapp anderthalb Prozent.
Aussagen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) wiederum könnten für Bewegung bei den Autotiteln sorgen. Verbandspräsident Matthias Wissmann sagte dem "Handelsblatt", dass er im Zuge des Atomausstiegs mit jährlich zusätzlichen Kosten in dreistelliger Millionenhöhe rechne. "Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung würde allein die Stromrechnung der Automobilindustrie um 160 Millionen Euro pro Jahr steigen", sagte er dem Blatt. Ein Börsianer nannte die Aussagen erstaunlich, schliesslich betonten die meisten Politiker bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass die Energiepreise nicht steigen werden. Vorbörslich entwickelten sich die Autowerte zunächst unauffällig.
SIEMENS MIT TRADING UPDATE
Im Fokus stehen zudem die Papiere von Siemens . Der Elektrokonzern präsentiert sich derzeit auf einer Kapitalmarktveranstaltung in Schanghai. Einem Händler zufolge kündigte Siemens bislang insbesondere eine noch stärkere Fokussierung auf die Schwellenländer an, wo in allen Sparten in den kommenden fünf Jahren mit überdurchschnittlichem Wachstum gerechnet werde. Wichtig sei aber in erster Linie ein Zwischenbericht über den Geschäftsverlauf, der für 10.15 Uhr (MEZ) auf der Agenda steht.
Mit Blick auf Bayer verwiesen Börsianer auf einen Bericht, wonach der Konzern seine Umsätze in China bis zum Jahr 2015 auf sechs Milliarden Euro steigern will. "Das hat man schon tausende Male gehört", kommentierte ein Marktteilnehmer.
Ein vorbörsliches Plus von mehr als einem Prozent verbuchten die Aktien von Krones . Die Commerzbank hatte die Titel des Getränkeabfüllanlagen-Herstellers am Vorabend von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 56,00 auf 68,00 Euro angehoben./chs/rum

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