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FRANKFURT (awp international) - Inmitten der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison dürfte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch fester in den Handel starten. Händler verwiesen auf eine freundliche Entwicklung an den Übersee-Börsen, die die Kurse weiter stütze. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 7.527 Punkten und damit um 0,34 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Dienstag.
Nachlassende Sorgen um die griechische Schuldenkrise sowie die Aussicht auf eine Milliardenübernahme in den USA hatten an der Wall Street am Dienstag für einen freundlichen Handelsschluss gesorgt. Der Future auf den Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag knapp 0,3 Prozent. Die jüngsten Konjunkturdaten aus China stützten ebenfalls, kommentierte Marktanalyst Cameron Peacock von IG Markets. Den Ton dürfte am Mittwoch aber die Berichtssaison angeben.
Der grösste deutsche Strom- und Gaskonzern Eon hat in den ersten drei Monaten wie erwartet einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Gründe sind vor allem ein schwaches Ergebnis im Stromhandel und Verluste im Gasgeschäft. Zudem kürzte die Gesellschaft die Prognose für 2011, begründete dies aber im Wesentlichen mit dem im April abgeschlossenen Verkauf des britischen Stromnetzes. Laut Händlern sind die Zahlen und der angepasste Ausblick zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen, die Eon-Papiere gaben vorbörslich aber dennoch nach.
Klöckner & Co konnten indes nach Zahlen vorbörslich rund 2,8 Prozent zulegen. Der Stahlhändler hat im ersten Quartal laut Händlern deutlich besser als erwartet abgeschnitten. Allerdings plane das MDax-Unternehmen auch eine grosse Kapitalerhöhung von bis zu 50 Prozent noch in diesem Sommer, betonten Börsianer. Die erhöhte Prognose hoben sie zugleich lobend hervor. Auch die Zahlen von Lanxess kamen im vorbörslichen Geschäft gut an. Die Papiere kletterten um etwas mehr als ein Prozent.
Kräftige Kursgewinne von mehr als drei Prozent gab es vorbörslich nach Zahlen auch bei den Papieren von Freenet . Die Zahlen zum ersten Quartal des Mobilfunkbetreibers sind einem Händler zufolge besser ausgefallen als erwartet. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) und das operative Ergebnis seien höher als geschätzt, so seine erste Einschätzung am Mittwochmorgen. Besonders positiv hob er den "starken Free Cashflow" hervor.
Schwache Zahlen gab es derweil von Phoenix Solar . Die Papiere sackten im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um rund 14 Prozent ab. Das Photovoltaik-Unternehmen ist angesichts einer abflauenden Nachfrage zum Jahresauftakt tiefer als erwartet in die roten Zahlen gerutscht. Angesichts von geplanten Fördereinschnitten in den europäischen Kernmärkten und der unsicheren politischen Lage, verstärkt durch die Atomkatastrophe in Japan, hatte sich die Nachfrage in den ersten drei Monaten sehr zaghaft entwickelt./tih/ag

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