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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag von sehr positiven Vorgaben der Überseebörsen profitieren. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand um 8.10 Uhr bei 5.978 Punkten und damit um 0,45 Prozent über dem Xetra-Schlusskurs vom Freitag. Mit einem Plus von 0,65 Prozent war der deutsche Leitindex ins Wochenende gegangen und hatte damit sein Minus auf Wochensicht auf knapp ein Prozent reduziert.
Händler sahen vor allem den starken Verlauf an der Wall Street am Freitag mit einem Schluss knapp unter dem kurz vor Handelsschluss erreichten Tageshoch und auch die positive Tendenz am Morgen in Asien als wichtigsten Antrieb. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit dem Xetra-Schluss am Freitag 0,88 Prozent. Im Fokus steht auf Unternehmensseite der Verkauf der Handychip-Sparte durch Infineon und eine Offerte für Smartrac.
INFINEON VERKAUFT HANDYSPARTE FÜR 1,4 MILLIARDEN DOLLAR
Nach dem angekündigten Verkauf der Handysparte für 1,4 Milliarden US-Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) an den US-Chipriesen Intel büssten die Aktien von Infineon im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz 0,11 Prozent auf 4,605 Euro ein. Laut Händlern haben Investoren allerdings auf einen höheren Preis gehofft. Analysten der DZ Bank hatten noch am Freitag einen Wert der Sparte von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro genannt und davon gesprochen, dass sich Infineon einen Zielpreis von 1,5 Milliarden Euro gesetzt haben dürfte. "Wir rechnen damit, dass nun einige Anleger ihre Gewinne mitnehmen", sagte ein Börsianer.
Auch die Aktien der Versorger Eon und RWE waren vorbörslich unter den Gewinnern. Ein Händler verwies auf ein Fernseh-Interview von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), in dem sie sich für eine Verlängerung der Laufzeit der Atomkraftwerke von 10 bis 15 Jahre ausgesprochen hatte. Der Börsianer bezeichnete dies als positiv für die Versorgeraktien, da in diesen wahrscheinlich bereits eine kürzere Laufzeitverlängerung eingepreist sei. Der kritische Punkt bleibe aber, ob der Bundesrat die mögliche Entscheidung des Bundestags absegnen müsse.
ÜBERNAHMEANGEBOT FÜR SMARTRAC
Um mehr als 17 Prozent nach oben ging es vorbörslich auch bei den Papieren von Smartrac, die von einem Übernahmeangebot profitierten. OEP Technologie will den niederländischen Funktechnik-Anbieter für 20 Euro je Aktie übernehmen. Ein Börsianer sagte: "Das Angebot scheint auf den ersten Blick mit einer Prämie von 17 Prozent auf den Freitagschlusskurs von 17,090 Euro nicht attraktiv genug und die Aktien werden wahrscheinlich über diese Marke hinaus steigen." Allerdings sei das Papier schon in den vergangenen Wochen wie an der Perlenschnur gezogen nach oben gelaufen. Am Freitag seien die Umsätze zudem bereits sehr hoch gewesen, so dass wohl schon ein Teil der Aktien gekauft worden sei./tih/ck

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