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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Montag vom positiven Ausgang der Stresstests für Banken und starken Vorgaben der Überseebörsen profitierten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax tendierte gegen 8.05 Uhr bei 6.205,29 Punkten und damit 0,63 Prozent über dem Xetra-Schluss am Freitag.
"Die Märkte in Europa erhalten nun die Chance, auf die Stresstest-Ergebnisse vom Freitag zu reagieren", sagte Marktanalyst James Hughes von CMC Markets und verwies zugleich auch auf die Gewinne an den US-Börsen am Freitagabend. Diese hatten bereits erleichtert auf die Tests reagiert und daraufhin mit Gewinnen geschlossen. Zudem stieg der Future auf den US-Leitindex Dow Jones (DJIA) seit Xetra-Schluss weiter. In Tokio legte der Nikkei-225-Index ebenfalls zu.
ERLEICHTERUNG NACH STRESSTESTS
In der deutschen Bankenbranche war die Erleichterung nach den europaweiten Stresstests gross, denn für die hiesigen Finanzinstitute ging der grosse Krisentest unter dem Strich gut aus: 13 von 14 Instituten kamen durch, nur die Hypo Real Estate schaffte es erwartungsgemäss nicht. Nord/LB und Postbank bestanden allerdings nur knapp. Getestet wurden 91 Banken aus 20 europäischen Staaten. Ein Händler hob vor allem positiv hervor, dass nach den Tests die Absicherungskosten für Kredite fielen. Das dürfte seiner Ansicht nach zumindest den Aktien der Deutschen Bank , der Commerzbank oder Aareal Bank zu einem freundlichen Start verhelfen.
Positiv könnten zudem die Titel der Deutschen Börse darauf reagieren, dass die Terminbörsen-Tochter Eurex und die asiatische Börse Singapore Exchange (SGX) gemeinsam EuroStoxx 50-Futures und Optionen auf diese Futures in Asien einführen wollen.
BAYWA ERWARTET BESSERE ERGEBNISSE
Im MDax könnten die Anteilsscheine von BayWa, Boss und Fraport Blicke auf sich ziehen. So rechnet der Münchner Agrar-, Baustoff- und Energiehändler Baywa mit einer Verbesserung seines Halbjahresergebnisses zum Vorjahreszeitraum, wie Unternehmenschef Klaus Josef Lutz der "Wirtschaftswoche" mit Blick auf die am 5. August anstehende Zahlenvorlage sagte. Zur Halbzeit 2009 hatte der BayWa-Umsatz bei 3,7 Milliarden Euro und der Gewinn bei 30,5 Millionen Euro gelegen.
THEMA LUFTVERKEHRSABGABE
Die Papiere der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin sowie des Flughafenbetreibers Fraport könnten wegen geplanten Änderungen bei der Luftverkehrsabgabe in den Blick rücken. Wie am Freitag nach Börsenschluss bekannt wurde, denkt die Bundesregierung darüber nach, ob ein Drei- Stufenmodell mit unterschiedlichen Abgaben für Kurz-, Mittel- und Langstrecken sinnvoller sei als der ursprüngliche Plan mit nur zwei Stufen. Laut einem Händler soll der Abgabesatz für Kurzstrecken im Zuge dessen von 13 auf 9 Euro sinken. Für mittlere Distanzen sollen 25 Euro und für Langstrecken 40 Euro anfallen, die bislang beide mit 26 Euro besteuert werden sollten. Der Händler rechnete damit, dass der niedrigere Satz auf Kurzstrecken etwas positiv für Air Berlin sein könnte, die höheren Langstreckensätze dagegen etwas negativ für die Lufthansa. "Grössere Kursreaktionen sind jedoch nicht zu erwarten."
Der Flughafenbetreiber Fraport verhandelt zudem in China über eine weitere Beteiligung, wie Finanzvorstand Matthias Zieschang der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte. Bei der Dividende, die in diesem wie im vorigen Jahr bei 1,15 Euro liegen soll, sieht der Manager "langfristig durchaus noch Spielraum nach oben".
Morphosys sicherte sich die Exklusiv-Lizenz für einen Diagnostik-Antikörper, was der im TecDax notierten Aktie des Biotechnologie-Unternehmens Auftrieb geben könnte./ck/rum

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