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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt wird zum Handelsstart am Freitag kaum bewegt erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 7.407 Punkten und damit um 0,02 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Donnerstag, als der deutsche Leitindex mit einem Minus von 0,12 Prozent seinen positiven Trend der vergangenen Tage erst einmal unterbrochen hatte.
Laut Marktanalyst Cameron Peacock von IG Markets schaffen es die Märkte derzeit nicht, die nötige Energie aufzubringen, um weiter nach oben zu klettern. Die Vorgaben aus Übersee sind indes freundlich: Nachdem in den USA die Standardwerte am Donnerstag erneut gestiegen waren, legte aktuell auch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones 0,17 Prozent zu seit dem Xetra-Schluss am Vortag. In Asien war das Bild am Freitag etwas uneinheitlicher. Die Agenda ist spärlich bestückt. In Paris treffen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G20-Gruppe, die die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer umfasst.
DEUTSCHE BÖRSE BLEIBEN MIT EINEM MEDIENBERICHT IM FOKUS
Unter den Einzelwerten im Dax dürften die Anleger weiter die Papiere der Deutsche Börse im Blick behalten. Nach Angaben des US-Wirtschaftssenders "Fox Business" stehen auch die Technologiebörse Nasdaq OMX und der Rohstoff-Handelsspezialist IntercontinentalExchange (ICE) in Verhandlungen über einen Zusammenschluss. Beide Unternehmen haben ihren Sitz in den USA und geraten durch die aktuelle Fusionswelle immer mehr unter Druck. Einem Händler zufolge wächst damit der Druck auf die US-Derivatebörse CME , ein Gegenangebot für die NYSE Euronext vorzulegen und damit die Deutsche Börse auszustechen. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz (L&S) notierten die Titel der Deutschen Börse bereits knapp ein halbes Prozent im Minus. Analyst Daniel Garrod von der britischen Bank Barclays hielt derweil an seinem "Underweight"-Votum für die Titel des deutschen Börsenbetreibers fest. Das Risiko sinkender Gewinne sei höher als die Chance auf steigende Erträge.
Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer will einem Bericht der "Financial Times Deutschland" (FTD) zufolge die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im kommenden Jahr konstant halten. Die Zeitung bezieht sich auf eine Betriebsvereinbarung, die ihr vorliege. Die Meldung dürfte jedoch Händlern zufolge den Bayer-Kurs kaum bewegen.
Auch Daimler und EADS sollten sich Marktteilnehmer auf die Beobachtungsliste setzen. Händler verwiesen auf einen Medienbericht, wonach sich in der Koalition Widerstand gegen Daimlers Plan regt, die Hälfte seiner EADS-Beteiligung an den Bund abzutreten
FTD: HAPAG-LLOYD PEILT BÖRSENGANG IM APRIL AN
Im MDax sollten die Papiere vom Reisekonzern Tui im Blick behalten werden. Wie die FTD berichtete, peilt die Reederei-Beteiligung Hapag-Lloyd einen Börsengang für Mitte April an. Nach Informationen des Blattes haben sich die beratenden Investmentbanken auf den 15. April als vorläufiges Zieldatum geeinigt. Der Börsenwert Hapag-Lloyds wird laut FTD auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Die Tui-Aktien waren bei L&S gefragt. Nach einer negativen Studie der Citigroup gaben hingegen im TecDax die Papiere des Spezialmaschinenbauers Aixtron bei L&S deutlich nach./la/fa

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