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FRANKFURT (awp international) - Der Dax dürfte nach seiner jüngsten Rekordjagd zunächst einmal eine Pause einlegen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand am Mittwoch gegen 8.05 Uhr bei 7.319 Punkten um 0,06 Prozent unter dem Dax-Schluss auf Xetra am Vortag. Am Dienstag hatte der Leitindex mit 7.325 Punkten erneut eine Höchstmarke seit Januar 2008 gesetzt.
Die Vorgaben fielen gemischt aus. Die wichtigsten US-Indizes hatten zwar ihre Aufwärtsbewegung am Dienstag unbeirrt fortgesetzt und der Dow Jones Industrial stieg auf den höchsten Stand seit Mitte Juni 2008. Der Future auf den US-Leitindex gewann zudem 0,21 Prozent seit dem Handelsschluss auf Xetra am Vortag. In Asien dominierten am Morgen allerdings leichte Verluste. Die Berichtssaison nimmt derweil mit zahlreichen Unternehmen aus der zweiten Reihe ihre Fortsetzung. Gegen Mittag könnten weitere Impulse für den Aktienmarkt aus den USA kommen. Der US-Notenbankchef Ben Bernanke hält eine Rede vor dem Haushaltsausschuss.
HEIDELDRUCK MELDET STARKE ZAHLEN
Mit Blick auf die laufende Berichtssaison meldete sich der angeschlagene Druckmaschinen-Hersteller Heidelberger Druckmaschinen im dritten Geschäftsquartal unerwartet stark zurück. Auftragseingang, Umsatz und Gewinn stiegen kräftiger als von Analysten erwartet. Zudem erzielten die Badener erstmals in diesem Geschäftsjahr einen positiven operativen Gewinn. Bei allen Kennzahlen machten sich neben dem besseren wirtschaftlichen Umfeld auch Währungseffekte positiv bemerkbar. Das Jahresziel eines ausgeglichenen Betriebsergebnisses bekräftigte der Vorstand. Im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz (L&S) legten die Papiere bereits kräftig zu.
Europas grösster Reisekonzern Tui startet dank anziehender Nachfrage und gesunkener Kosten mit einem verringerten Verlust in das neue Geschäftsjahr. Damit schnitt das Unternehmen deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Wegen der Unruhen in Ägypten und Tunesien rechnet Tui im laufenden zweiten Geschäftsquartal allerdings mit hohen Belastungen.
IVG BEENDET 2010 MIT EINEM POSITIVEN ERGEBNIS
Das Bonner Immobilienunternehmen IVG beendete vorläufigen Berechnungen zufolge das Jahr 2010 mit einem positiven Ergebnis. Das Anfang 2009 aufgelegte Restrukturierungsprogramm, in dessen Rahmen sich IVG neu aufstellte, zeige Erfolge, hiess es. "Das Zahlenwerk von IVG sollte die Aktien stützen", meinte ein Händler. Bei L&S notierten die Titel bereits im Plus.
Europas grösste Kupferhütte Aurubis bleibt trotz eines verhaltenen Starts für das Geschäftsjahr 2010/2011 optimistisch. Für das laufende Geschäftsjahr sei eine Fortführung der guten Rahmenbedingungen zu erwarten, teilte der Konzern mit. Auch der Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister blickt nach einem erfolgreichen Geschäft 2010 zuversichtlich auf das laufende Jahr. Schliesslich präsentierte auch Douglas Geschäftszahlen, die etwas hinter den Erwartungen zurückblieben.
PRESSEBERICHTE ZU DAX-UNTERNEHMEN
Presseberichte könnten derweil im Dax für Gesprächsstoff sorgen. So steht der fünf Milliarden Euro schwere Bahn-Auftrag an den Elektrokonzern Siemens laut der "Financial Times Deutschland" (FTD) kurz vor dem Abschluss. Das Blatt beruft sich auf Personen, die mit den Verhandlungen vertraut seien. Ein Händler wertete die Nachricht zwar leicht positiv. Einen grossen Kurseinfluss sieht er aber nicht.
Wie die Zeitung weiter berichtete, basteln die Stahlkonzerne ArcelorMittal und ThyssenKrupp an der Gründung einer Rohstoff AG, einer konzernübergreifenden Einkaufsgesellschaft für Rohstoffe in Deutschland. "Wir wären durchaus daran interessiert", sagte ArcelorMittal-Vorstand Michel Wurth der FTD am Vortag am Rande der Bilanzvorlage. Ein Händler sieht allerdings kaum Kursimpulse. "Ex-Thyssen-Chef Ekkehard Schulz hatte die Idee im vergangenen Herbst auf den Weg gebracht. Die Gespräche sind aber noch in einem sehr frühen Stadium."
DEUTSCHE BÖRSE IM BLICK
Die Titel der Deutschen Börse stehen indes mit einer Branchennachricht im Blick. Die Handelsplätze in London und Toronto stünden in "fortgeschrittenen Verhandlungen über einen möglichen Zusammenschluss unter Gleichen", teilte die kanadische Seite am Dienstag mit. Zudem hält der US-Vermögensverwalter Blackrock nun 5,02 Prozent der Stimmrechte an dem deutschen Börsenbetreiber, wie dieser am Dienstagabend bekannt gab./la/gl

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