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AKTIEN FRANKFURT/Ausblick: Kaum verändert - Vertrauensvotum für Papandreou

FRANKFURT (awp international) - Nach der kräftigen Erholung vom Vortag dürfte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch nur wenig verändert in den Handel starten. Nachdem das griechische Parlament in der vergangenen Nacht wie erwartet Ministerpräsident Giorgos Papandreou das Vertrauen ausgesprochen hat, habe der Markt nun Gelegenheit, die Gewinne konsolidieren, kommentierte ein Börsianer. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.290 Punkten und damit um 0,07 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Dienstag.
Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer dürfte sich gleich auf das nächste Thema richten: Die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend. Die Vorgaben liefern derweil kein einheitliches Bild. Nach einem freundlichen Schluss der Wall Street gab der Future auf den US-Leitindex Dow Jones seit dem Xetra-Schluss am Vorabend 0,31 Prozent ab. In Asien legten die Börsen überwiegend zu.
RWE WILL MEHRHEIT AN NETZSPARTE AMPRION VERKAUFEN
Unter den Einzelwerten blieb die Nachrichtenlage auch am Mittwoch wieder äusserst ruhig. Aktien von RWE lagen nach einem Medienbericht über den geplanten Verkauf der Mehrheit an der Netzsparte Amprion vorbörslich marginal im Minus. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, will sich der Energiekonzern bis Ende Juni von einem 75 Prozent-Anteil trennen, und so fast eine Milliarde Euro einnehmen. Eine Sperrminorität von 25 Prozent will RWE demnach behalten. Laut einem Händler ist der Plan jedoch bereits bekannt gewesen.
Wie von einem Händler erwartet hatte eine vom Marktforscher Gartner gesenkte Branchenprognose vorbörslich keine negativen Auswirkungen auf den Aktienkurs von Infineon . Die Papiere des Halbleiterproduzenten lagen bei Lang & Schwarz knapp im Plus. Die Gartner-Experten hatten am Vortag ihre Wachstumsprognose für den Halbleitermarkt von 6,2 auf 5,1 Prozent gesenkt. Allerdings habe die Branche nicht ganz so stark unter der Tsunami-Katastrophe in Japan gelitten wie befürchtet. Zugleich sorge unter anderem der Boom bei Smartphones und Tablets auf Jahre hinaus für eine stete Nachfrage.
UBS STUFT KRONES HOCH
Vorbörsliche Bewegung gab es dagegen bei den 2,08 Prozent festeren Aktien von Krones . Die Schweizer Grossbank UBS hat die Papiere des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 55 auf 60 Euro angehoben. Laut Analyst Sven Weier dürfte sich die Lebensmittel- und Getränkeindustrie auch in einer wirtschaftlichen Schwächephase als robust erweisen. Krones sei im Sektorvergleich attraktiv bewertet./tih/ag

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