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FRANKFURT (awp international) - Die deutschen Aktienindizes werden am Donnerstag zunächst kaum verändert erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 7.055 Punkten und damit um 0,06 Prozent unter dem Xetra-Schlussstand vom Vortag.
Nach dem sechsten Verlusttag an der Wall Street in Folge steige die Risikoscheu der Anleger weiter und diese flüchteten zunehmend in die "sicheren Häfen", sagte Aktienstratege Ben Potter von IG Markets. Wenig Richtungsweisendes bringen derweil aber die Vorgaben mit sich: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor knappe 0,04 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. Der Dax habe sich in den vergangenen Tagen aber tapfer über der 7.000 Punkte-Marke gehalten und Schnäppchenjäger scheinten bisher auf diesem Niveau bereit zu stehen, ergänzte ein anderer Börsianer. Auch hieraus ergebe sich die kaum veränderte Erwartung, selbst wenn Griechenland im Hintergrund weiter Unsicherheit bringe. Am Nachmittag werden Marktteilnehmer gespannt auf EZB-Präsident Jean-Claude Trichet und seine Aussagen über eine mögliche weitere Zinserhöhung warten.
STAATSANWALTSCHAFT MÜNCHEN BEENDET KORRUPTIONSVERFAHREN GEGEN LINDE
Linde reagierten vorbörslich kaum auf die Meldung, dass die Staatsanwaltschaft München ein Korruptionsverfahren gegen den Gasehersteller gegen eine Zahlung von 35 Millionen Euro an die Staatskasse beendet hat. Auslöser für die Untersuchungen waren wirtschaftliche Vorteile durch mögliche Rechtsverstösse von Geschäftspartnern bei Projekten im Bereich Engineering. Händler sahen auch keine Kursrelevanz in der Entscheidung. Der Prozess habe die Aktien nicht nachhaltig belastet und nun wird die Beendigung auch nicht deutlich positiv wirken. Insgesamt sei das Urteil aber wegen der aus den Aktien entweichenden Unsicherheit eher leicht positiv zu werten.
Aktien der Commerzbank profitierten im vorbörslichen Geschäft kaum davon, dass die US-Bank Citigroup die Papieren nach Händlerangaben hochstufte. Insgesamt stehen Bankenwerte aber auch am Donnerstag weiterhin mit der Zukunft der griechischen Staatsfinanzen im Blickfeld. Laut einem Bericht der "Financial Times Deutschland" haben sich Deutsche Banken seit Anfang Mai 2010 von einem Drittel ihrer Griechenland-Anleihen getrennt. Damals hatten die Banken und Versicherer zugesichert, bestehende Kreditlinien gegenüber Griechenland aufrechtzuerhalten und sich dort nicht aus dem Anleihegeschäft zurückzuziehen. Dies sollte ein Beitrag zum ersten Rettungspaket für Griechenland sein.
TECHNOLOGIE- UND SOLARWERTE IM BLICKFELD
Aktien von Infineon litten vorbörslich mit einem Minus von 1,20 Prozent unter einem negativen Analystenkommentar sowie Branchenaussagen. Nach Händlerangaben hat Morgan Stanley die Papiere abgestuft. Zudem läuft das Geschäft beim US-Chiphersteller Texas Instruments nicht so gut wie bislang gedacht. Das Management korrigierte seine Erwartungen für Umsatz und Gewinn am Mittwoch nach US-Börsenschluss nach unten.
Solarwerte standen mit Aussagen von Samsung im Blickfeld. Sie reagierten vorbörslich jedoch kaum auf die Meldung, wonach sich die Koreaner derzeit nach Übernahmezielen für ihre ehrgeizigen Wachstumsziele umschauen. Der Fokus von Samsung liegt dabei auf effizienzsteigernde Technologien. Ein Händler verwies im Zuge dessen darauf, dass sich Q-Cells am Vortag offen für mögliche Bieter gezeigt hatte. Die Titel des Solarzellenherstellers hoben sich mit einem vorbörslichen Aufschlag von 0,83 Prozent positiv hervor./tih/rum

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