Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Nach dem Schock über den negativen Kreditwürdigkeitsausblick für die USA zu Wochenbeginn dürfte sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag etwas erholen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 7.044 Punkten und damit um 0,24 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Montag. Zu Wochenbeginn war der Dax noch um 2,11 Prozent abgerutscht.
Die Abstufung durch die Ratingagentur S&P auf "Negative" hatte zwar auch die Wall Street erwartungsgemäss belastet und warf einen Schatten auf den Handel in Asien, doch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial macht Hoffnung auf eine Erholung. Er legte seit Xetra-Schluss um 0,48 Prozent zu. Auch die Devisenexperten der Commerzbank zeigten sich zuversichtlich. In einem Kommentar zu der Entscheidung von S&P schrieben sie: "Klar, dass der US-Dollar unmittelbar nach Bekanntwerden zunächst unter Druck geriet. Aber allein die begrenzte Reaktion zeigte schon, dass sich die Stimmung offensichtlich gedreht hat."
Bei weitgehend leerem Konjunkturkalender dürften insbesondere die gegen Mittag erwarteten Zahlen der US-Bank Goldman Sachs Beachtung finden. Entsprechend sollten die Finanzwerte in Bewegung geraten.
AUTOTITEL IM BLICK
Im Dax dürfte Automobiltitel angesichts der Automesse in Shanghai im Blick stehen. Nach dem bisher starken Absatz in China erwartet etwa BMW in diesem Jahr zwar einen Abschwung, aber immer noch "starkes zweistelliges Wachstum". Es werde jede Woche eine neue Vertretung eröffnet, sagte Vertriebsvorstand Ian Robertson vor der Eröffnung der Automesse in Shanghai. Einem Börsianer zufolge sollten die Aussagen jedoch den BMW-Kurs kaum bewegen.
Auch der Münchner Nutzfahrzeughersteller MAN setzte sich zusammen mit seinem chinesischen Partner Sinotruk ehrgeizige Ziele. Bis 2018 sollen die Verkäufe der neuen gemeinsamen Marke für schwere Lastwagen auf 200.000 Stück steigen.
Auf dem europäischen Automarkt aber erhält die Nachfrage einen Rückschlag. Die Zahl der neu zugelassenen Pkw sank im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,0 Prozent.
MEDIEN: GILDEMEISTER VERHANDELT ÜBER JV
Im MDax dürften laut einem Händler die Gildemeister-Aktien zu den Gewinnern zählen. Einem Medienbericht zufolge hat der japanische Werkzeugmaschinenhersteller Mori Seiki mit seinem deutschen Partner Verhandlungen über ein Joint-Venture (JV) in China aufgenommen. Die Produktion soll noch Ende dieses Jahres gestartet werden, hiess es. Der Börsianer bewertete die Nachricht als leicht positiv für den Aktienkurs von Gildemeister.
Qiagen-Aktien stehen im TecDax im Blick. Ein Börsianer verwies auf einen Internetblog der Cellestis Shareholders Action Group, wonach sich 34,2 Prozent der Aktionäre des australischen Diagnostikunternehmens Cellestis Limited gegen eine Übernahme durch Qiagen ausgesprochen hätten. Damit könne die Offerte des Biotechunternehmens blockiert werden, hiess es. "Das könnte die Übernahme teurer machen", sagte der Händler. Er rechnet mit einer negativen Kursreaktion, zumal Analysten die Übernahme als wertsteigernd eingestuft hatten./la/ck

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???