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FRANKFURT (awp international) - Der Dax wird am Montag nach den Verlusten zum Wochenschluss wieder leicht im Plus erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte gegen 8.10 Uhr bei 6.037,06 Punkten und damit 0,19 Prozent höher als zum Xetra-Schluss am Freitag. Dabei hatte sich die Wall Street zum Wochenschluss sehr schwach entwickelt. Der Dow Jones (DJIA) hatte am Freitag 2,52 Prozent verloren. Zudem verlor der Future auf den US-Leitindex seit dem Xetra-Schluss 0,32 Prozent. Schwächere Quartalszahlen sowie enttäuschende Einzelhandelsdaten aus den USA hatten die Sorgen um die weitere wirtschaftliche Entwicklung vergrössert. Aus Japan kommen keine Impulse, da die Börse feiertagsbedingt geschlossen blieb.
Im Blick steht im Tagesverlauf einmal mehr die US-Berichtssaison, die mit den Zahlen von Boeing und nach US-Handelsschluss mit IBM weitergeht. Zudem könnten Daten zum US-Immobilienmarkt die Märkte bewegen.
NEUE SPEKULATIONEN ÜBER POSTBANK-ÜBERNAHME
Im Blick stehen dürften am Montag die Aktien sowohl der Deutschen Bank als auch der Postbank . Die geplante Übernahme der Postbank durch den deutschen Branchenprimus könnte sich laut einem Bericht des "Euro am Sonntag" Ende des Monats konkretisieren. Ein Händler kommentierte: "Gerüchte über eine endgültige Komplettübernahme tauchen immer wieder mal auf, verschwinden dann aber auch wieder." Er hob gleichzeitig hervor, dass die Deutsche Bank zuletzt immer wieder betont hatte, bei der Übernahme keine Eile zu haben. Die Postbank-Aktien könnten dennoch positiv auf die erneut angefachten Spekulationen reagieren.
Auf Volkswagen (VW) könnten nach einem Bericht im "Spiegel" im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme durch Porsche eine Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe zukommen. Die Münchner Kanzlei CLLB habe bereits Ansprüche über 2,4 Milliarden Euro gegenüber der Porsche Automobil Holding SE angemeldet und wolle ihre Ansprüche nun auf VW ausweiten. Nicht nur Porsche habe Anleger getäuscht, als das Unternehmen während der geplanten VW-Übernahme bis zum 26. Oktober 2008 bestritten habe, eine 75-Prozent-Mehrheit anzustreben, sagte Anwalt Franz Braun dem "Spiegel". Auch dem VW-Konzern sei das vorzuhalten. Börsianern zufolge dürfte dies VW-Titel belasten, auch wenn die Argumentation auf tönernen Füssen zu stehen scheine.
HEIDELBERGER DRUCK LEGTE ÜBERRASCHEND ZAHLEN VOR
Der MDax-Konzern Heidelberger Druckmaschinen hatte am Freitagabend überraschend Zahlen zum ersten Geschäftsquartal (Ende Juli) vorgelegt. Der Umsatz hatte über den Erwartungen gelegen und auch der Auftragseingang deutlich zugelegt. Insgesamt dürfte die Aktie positiv auf die Zahlen reagieren, meinte ein Händler, allerdings sollten Marktteilnehmer im Hinterkopf behalten, dass der MDax-Konzern derzeit eine grosse Kapitalerhöhung vorbereite.
Ein Bericht in der "Wirtschaftswoche" könnte den Aktien der Deutschen Post Gegenwind bescheren. Dem Blatt zufolge verschärft die Bundesnetzagentur ihre Preiskontrolle bei dem Logistikkonzern. In einem "Verfahren der nachträglichen Entgeltkontrolle" überprüften die Beamten die Rabattpolitik des Konzerns. "Der Bericht dürfte etwas auf die Stimmung für die Aktie drücken, sollte aber kein grosser Belastungsfaktor sein, sagte ein Händler./chs/ck

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