Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Schwache Vorgaben aus Übersee dürften am Freitag den deutschen Aktienmarkt belasten und dem Dax den dritten Handelstag in Folge Verlusten bescheren. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 6.119 Punkten und damit 0,26 Prozent unter seinem Stand zum Xetra-Schluss am Donnerstag. "Zwar hat die Wall Street sich gestern bis Handelsschluss von ihren Tiefständen erholt, aber die Skepsis über den Zustand der US-Wirtschaft hält an. Daher dürfte nun vor dem Wochenende sehr genau auf die US-Konjunkturdaten geachtet werden", sagte Marktexperte Chris Weston von IG Markets. An Daten stehen das Bruttoinlandsprodukt, der Chicago Einkaufsmanager-Index und das Konsumklima der Uni Michigan auf der Agenda.
Der Blick auf die Vorgaben zeigt, dass in den USA der US-Leitindex Dow Jones (DJIA) am Donnerstag mit einem Abschlag von 0,29 Prozent aus dem Handel gegangen war und der Dow-Futures seit Xetra-Schluss bis zum Morgen weiter leicht nachgab. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index schwach.
ETWAS RUHIGER AM FREITAG
Nach den zahlreichen Geschäftsberichten, die vor allem am Donnerstag veröffentlicht worden waren, wird es am Freitag etwas ruhiger. Aus dem Dax berichtet nur HeidelbergCement über das abgelaufene Quartal, im MDax stehen EADS, ElringKlinger , die Gea Group und Wacker Chemie mit Zahlen im Blick.
Der Baustoffkonzern HeidelbergCement erzielte dank weiterhin guter Geschäfte in den Schwellenländern im zweiten Jahresviertel deutliche Zuwächse bei Umsatz und operativem Ergebnis und übertraf überwiegend die Analystenschätzungen. Ein Händler kommentierte: "Dass das Nachsteuerergebnis schwächer als erwartet ausfiel, dürfte an Einmalbelastungen in Höhe von 101 Millionen Euro liegen, und da die Investoren ein schwaches Quartal gefürchtet hatten, sollte der Bericht nun Auftrieb geben." Probleme sieht er eher in der Charttechnik, da die Aktien bislang Schwierigkeiten gehabt hätten, den Widerstand bei 40 Euro zu durchbrechen.
EADS UND WACKER CHEMIE HEBEN PROGNOSEN AN
Der Flugzeug- und Rüstungskonzern EADS bekräftigte nach einem Auftragsboom im ersten Halbjahr seine Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr. Die Prognosen für Aufträge, Umsatz, Rentabilität und freien Cash Flow seien zudem angehoben worden, betonte ein Händler. Sehr positiv war vorbörslich zudem die Resonanz auf die Quartalszahlen des Halbleiter-Zulieferers und Chemiekonzerns Wacker . Dieser setzte nach einem Umsatz- und Gewinnschub nun ebenfalls seine Prognosen für das Gesamtjahr hoch.
Beim Maschinenbau-Konzern Gea verwiesen Börsianer dagegen vor allem auf Enttäuschungen auf der Ergebnisseite, hoben aber hervor, dass der Ausblick auf das Gesamtjahr bekräftigt worden sei. Gea profitierte im zweiten Quartal besonders von der wachsenden Nachfrage in Asien und legte beim Auftragseingang und beim Umsatz etwas stärker zu als von Analysten erwartet. Der operative und der Gewinn unter dem Strich blieben allerdings unter den Schätzungen./ck/rum

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???