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FRANKFURT (awp international) - Nach den deutlichen Gewinnen am Vortag werden am deutschen Aktienmarkt am Freitag leichte Verluste erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax tendierte gegen 8.10 Uhr bei 6.132,17 Punkten und damit 0,16 Prozent niedriger als zum Xetra-Schluss am Donnerstag. Der US-Leitindex Dow Jones (DJIA) war nach überzeugenden Unternehmenszahlen am Vortag sehr fest aus dem Handel gegangen, der Dow-Future verlor indes 0,18 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss. Nach dem US-Börsenschluss hatten noch Microsoft Rekordzahlen vorgelegt.
Angesichts der nach dem Handelsschluss in Europa anstehenden Veröffentlichung der Ergebnisse der Banken-Stresstests sagte Marktanalyst James Hughes von CMC Markets: "Wir wissen noch nicht, ob wir bis Montag auf eine Reaktion des Marktes warten müssen oder es schon heute zu bedeutenden Bewegungen kommt." Zudem dürfte in Deutschland noch der Ifo-Index von Interesse sein.
ADIDAS NACH VORLÄUFIGEN ZAHLEN IM BLICK
Am deutschen Markt stehen Adidas-Aktien nach vorläufigen Zahlen vom Vorabend im Blick. Dem Sportartikelhersteller war unter anderem dank der Fussball-Weltmeisterschaft ein deutlicher Umsatz- und Gewinnsprung gelungen. Händler rechnen daher mit Kursgewinnen von bis zu fünf Prozent. Vorbörslich zeigten sich die Titel bei Lang & Schwarz sehr fest.
Die Papiere von MAN dürften derweil angesichts der anstehenden Zahlen des Konkurrenten Scania sowie der ACEA-Zahlen in den Blick rücken. Die Zahl der Nutzfahrzeug-Zulassungen im Juni stieg im Jahresvergleich um 13,2 Prozent. Die Titel der Deutschen Telekom wiederum könnten aufgrund der Zahlenvorlage des Kontrahenten Vodafone in Bewegung geraten.
INFINEON NACH ZAHLEN VON STMICROELECTRONICS IM FOKUS
Infineon-Titel sind im Blick, nachdem am Vorabend nach US-Börsenschluss der Konkurrent STMicroelectronics Zahlen vorgelegt hatte. Ein Interview Michael Macht, Vorstandschef von Porsche , in der "Stuttgarter Zeitung" könnte wiederum den Titeln des Sportwagenherstellers Impulse verleihen. In dem Interview habe sich Macht optimistischer als bislang zur Umsatz- und Absatzentwicklung geäussert, sagten Händler.
Mit Blick auf die ohnehin schon wegen der Stresstest-Ergebnisse im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehenden Bankenaktien verwiesen Börsianer zudem auf einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Demnach haben alle Landesbanken den Test bestanden. Nennenswerte Auswirkungen auf Titel wie die der Deutschen Bank , der Commerzbank , der Postbank oder der Aareal Bank erwarten sie allerdings nicht, da die Nachricht nichts Neues sei. Bereits in der vergangenen Woche sei berichtet worden, dass von den deutschen Banken lediglich die Hypo Real Estate Probleme haben dürfte./chs/ck

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