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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Freitag mit leichten Gewinnen in den Handel starten. Händler verwiesen auf die guten Vorgaben von der Wall Street, wo sich die Indizes zum Schluss hin nochmals ein wenig nach oben vorarbeiten konnte. Der anstehende monatliche US-Arbeitsmarktbericht dürfte für eine gewisse Zurückhaltung der Anleger sorgen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 6.095 Punkten. Damit lag er um 0,19 Prozent über seinem Stand zum Xetra-Schluss, als der Dax prozentual unverändert bei 6.084 Punkten geschlossen hatte.
Ein Börsianer sieht vor allem den US-Handel als Stütze: "Die letzten Minuten, in denen nochmals ein neues Tageshoch markiert wurde, geben einen positiven Trend vor." Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit Xetra-Schluss 0,39 Prozent hinzu. Insgesamt warteten Anleger auf den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht, hiess es am Markt. Diese als Höhepunkt der Konjunkturdatenflut angesehene Veröffentlichung dürfte den Wochenabschluss bestimmen, zumal die Wall Street am Montag eine feiertagsbedingte Pause einlegen wird. Im Anschluss daran folgen zudem noch ISM-Daten aus dem Dienstleistungssektor.
VERSORGER BLEIBEN MIT ATOMLAUFZEITEN IM BLICK
Die Aktien der Versorger RWE und Eon blieben auch am Freitag mit der Zukunft der Kernkraftwerke im Blickfeld der Anleger. RWE und Eon hielten sich vorbörslich bei Lang & Schwarz leicht im Plus, obwohl das "Handelsblatt" berichtete, dass Bundespräsident Christian Wulff dem Rat seiner Verfassungsjuristen folgen und nur einer Verlängerung der Laufzeiten von höchstens neun Jahren zustimmen wolle. Dies sei das Maximum, ohne dass eine Zustimmung der Länder eingeholt werden müsse, hiess es. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe sich zuvor noch für 10 bis 15 Jahre ausgesprochen, sagte ein Händler und bezeichnete die Meldung als leicht negativ für die Versorger. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag aus Koalitionskreisen erfuhr, hat die Kanzlerin für Sonntagnachmittag einen Gipfel zur Lösung des Streits einberufen.
Die Bayer-Aktien gaben vorbörslich um 0,17 Prozent nach. Im Patentstreit um das Verhütungsmittel Yasmin hat der Chemie- und Pharmakonzern in den USA einen Dämpfer hinnehmen müssen. Ein Richter erteilte dem Antrag auf Untersagung einer Nachahmerversion des US-Unternehmens Watson Pharmaceuticals eine Absage. Ein Börsianer sah dies als "alte Geschichte" an und rechnete daher allenfalls mit einer leicht negativen Kursreaktion, zumal bereits Konkurrenten mit Produkten auf dem Markt seien.
NEUE ANALYSTENKOMMENTARE
Vorbörsliche Bewegung gab es noch durch Analystenkommentare. Nach Händlerangaben hat HSBC die Aktien von MAN von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft. Die Papiere des Lkw-Bauers lagen vorbörslich mit 0,08 Prozent im Minus. Morgan Stanley senkte das Ziel für die Vortags starken Titel von HeidelbergCement , die bei Lang & Schwarz aber nochmals leicht zulegten. Indes hob Goldman Sachs das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 19,20 Euro auf 21,00 Euro. Die Papiere legten vorbörslich 0,16 Prozent zu./tih/ck

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