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FRANKFURT (awp international) - Der Dax dürfte am Mittwoch dank positiver Vorgaben zum Handelsauftakt leicht zulegen. Der X-Dax, der die ausserbörsliche Entwicklung des deutschen Leitindex anzeigt, stand kurz nach 8.00 Uhr bei 6.151 Punkten und damit 0,15 Prozent über dem Xetra-Dax-Vortagesschluss. Vor den am Feiertag Karfreitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten sind die Vorgaben durchweg positiv: Die wichtigsten US-Aktienindizes hatten am Dienstag zum vierten Mal in Folge Gewinne verbucht. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) ging mit einem Plus von 0,11 Prozent aus dem Handel, der Future auf den US-Leitindex legte seit dem Xetra-Schluss um moderate 0,07 Prozent zu. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index nur minimal im Minus.
Auf Unternehmensseite stehen am Vormittag einige Unternehmenszahlen im Blick. Am Nachmittag sollten dann die US-Auftragseingänge für Februar sowie der Einkaufsmanagerindex in der Region Chicago Beachtung finden. Zudem wird der Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP seinen Bericht über die Beschäftigungsentwicklung im Privatsektor vorlegen, der als Indikator für den Arbeitsmarktbericht am Freitag gilt.
Die Vorzugsaktien von Volkswagen sollten Marktteilnehmer im Auge behalten. Die Bezugsrechte aus der Kapitalerhöhung sind ab heute handelbar. Auf Basis des Schlusskurses von Dienstag bei 67,91 Euro betrage der Bezugsrechteabschlag rein rechnerisch 0,41 Euro, erklärte ein Börsianer. Gleichzeitig warnte er, dass ein gewisser Kursdruck entstehen könnte, da auch die Aktien aus der Vorabplatzierung erstmals handelbar sind. VW hatte die insgesamt gut 64,9 Millionen nennwertlosen Anteilsscheine ohne Stimmrecht in einem Bezugsverhältnis von 37 zu 6 zu einem Platzierungspreis von 65 Euro ausgegeben.
Auch die Papiere von Daimler sollten sich Börsianer auf die Beobachtungsliste setzen. Ein Händler verwies unter anderem auf einen Bericht des "Handelsblatts", wonach der Autokonzern die Messlatte für sein milliardenschweres Sparprogramm höher gelegt hat. Das könnte nach Ansicht des Börsianers zwar stützen, sei aber kein neuer Impulsgeber. Der Medienbericht, demnach Daimler und Renault-Nissan eine gegenseitige Beteiligung von jeweils fünf Prozent überlegten, biete indes keine Neuigkeiten.
Zudem stehen Aktien von Fresenius im Fokus. Der Medizinkonzern will seine im Dax notierten Vorzugsaktien in Stammaktien umwandeln. Ausserdem solle die Rechtsform in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien geändert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Einen entsprechenden Beschluss soll die Hauptversammlung am 12. Mai fällen. "Mittelfristig ist das positiv für Fresenius", kommentierte ein Händler. "Auf kurze Sicht sollte der Preis der neuen Aktien etwa auf dem Niveau der Vorzüge liegen." Die Vorzüge verloren bereits vorbörslich über zwei Prozent.
Die Aareal Bank berichtete über die jüngste Geschäftsentwicklung. Der staatlich gestützte Immobilienfinanzierer sieht die Krise erst ab dem Jahr 2012 endgültig ausgestanden. Der Start ins laufende Jahr sei planmässig verlaufen. Im kommenden Jahr will der Vorstand Zinsüberschuss und operatives Ergebnis weiter verbessern.
Aus dem Solarsektor legten Roth & Rau sowie SMA Solar endgültige Zahlen vor. Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr will der Solarzulieferer Roth & Rau 2010 wieder deutlich wachsen. Der Umsatz soll auf 285 Millionen Euro steigen. Zudem erwartet das Unternehmen wieder eine höhere Profitabilität: Die EBIT-Marge soll sich von 8,1 Prozent auf rund 9 Prozent verbessern. Ein Händler sagte: "Die Aktien sollten von dem konkreten Ausblick profitieren, der über den Markterwartungen liegt." Sie stiegen bereits vorbörslich. Der Solartechnikhersteller SMA Solar will seinen Aktionären für das Jahr 2009 eine Dividende in Höhe von 1,30 (Vorjahr: 1,00) Euro zahlen. Die Umsatzprognose für 2010 bestätigte das Unternehmen./gl/ag

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