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FRANKFURT (awp international) - Mit freundlichen Vorgaben im Rücken dürfte der Dax am Donnerstag moderat höher in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex notierte gegen 8.10 Uhr bei 6.350 Punkten und damit 0,30 Prozent über dem Xetra-Schluss am Vortag, als der deutsche Leitindex zwischenzeitlich ein neues Jahreshoch markiert hatte und dann etwas fester aus dem Handel gegangen war.
Überraschend gute Konjunkturdaten hatten am Mittwoch an den US-Börsen für Kursgewinne gesorgt. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones (DJIA) gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag jedoch nur 0,17 Prozent hinzu. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index fest. Die Berichtssaison bleibt einmal mehr das Hauptthema am Markt. Unter anderem legen die Commerzbank und die Deutsche Telekom ihre Quartalsbilanzen vor. Darüber hinaus könnten die Kommentare der EZB nach dem Zinsentscheid am Mittag den Markt bewegen.
GEWINNRÜCKGANG BEI TELEKOM - SCHWARZE ZAHLEN BEI COMMERZBANK
Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal weniger verdient als im Vorjahr. Auch der Umsatz ging zurück. Beim Nettoergebnis wirkte sich die Entkonsolidierung der britischen Tochter T-Mobile UK mit rund 200 Millionen Euro besonders negativ aus. Einen kleinen Lichtblick lieferte das US-Geschäft: Dort verlor die Telekom vor allem Prepaid-Kunden, die Zahl der Vertragskunden legte genauso zu wie der Datenumsatz je Kunde. Von Händlern hiess es, die bereinigten Zahlen lägen im Rahmen der Erwartungen bis leicht darüber. Nach der jüngst starken Kursentwicklung der Aktie dürfte dies aber nicht ausreichen, um Gewinnmitnahmen zu verhindern. Bereits vorbörslich gab sie um über zwei Prozent nach.
Die staatlich gestützte Commerzbank ist indes in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und hat im zweiten Quartal deutlich mehr verdient als von Experten erwartet, was die Aktie vor dem Handelsstart deutlich steigen liess. Vor allem der Vorsteuer- und Nettogewinn seien höher als prognostiziert ausgefallen, hob ein Börsianer hervor. Wichtigste Ergebnistreiber waren ein deutliches Plus beim Handelsergebnis und eine stark gesunkene Belastung aus faulen Krediten. Zudem erwartet das Institut, auch auf Gesamtjahressicht wieder profitabel zu werden.
FRAPORT HEBT NACH ZAHLEN GEWINNPROGNOSE AN
Fraport-Titel dürften Händlern zufolge zunächst zulegen. Die Halbjahreszahlen des Flughafenbetreibers hätten die durchschnittlichen Marktschätzungen übertroffen, sagte ein Händler. Zudem habe Fraport die Prognose für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Gesamtjahr unerwartet deutlich angehoben. Da eine Anhebung der EBITDA-Prognose jedoch bereits von vielen Marktteilnehmern erwartet worden sei, rechnet der Börsianer im Handelsverlauf mit Gewinnmitnahmen. Zunächst legte die Titel aber vorbörslich um über ein Prozent zu.
Der Krankenhaus-Betreiber Rhön-Klinikum hat dank höherer Patientenzahlen und der jüngsten Übernahmen bei einem gestiegenen Umsatz mehr verdient als im Vorjahr und den Ausblick bekräftigt. Das im Vergleich zum Vorjahr höhere Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag über den Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten. Ein Händler sagte indes, die Zahlen seien wie erwartet und sollten die Aktien weiterhin stützen, nachdem sie in den Vorwochen wegen Zukunftssorgen deutlich zurückgefallen waren.
IM TECDAX ZAHLEN VON DRÄGERWERK, MEDIGENE UND NORDEX
Der im TecDax gelistete Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk hat an das gute Auftaktquartal angeknüpft und erneut einen Ergebnissprung verzeichnet. Dabei übertrafen alle Zahlen zum zweiten Quartal die Schätzungen der Analysten. Den erst jüngst angehobenen Ausblick bestätigten die Lübecker. Das Biotechnologie-Unternehmen Medigene hat im ersten Halbjahr bei einem höheren Umsatz den Verlust reduziert. Dagegen litt der Windkraftanlagenbauer Nordex auch im zweiten Quartal noch unter den Spätfolgen der Wirtschaftskrise was den Umsatz um fast 30 Prozent sinken liess./gl/la

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