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FRANKFURT (awp international) - Die Zustimmung des griechischen Parlaments zum Sparpaket der Regierung dürfte auch am Donnerstag für eine freundliche Stimmung am deutschen Aktienmarkt sorgen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax notierte am Morgen gegen 8.05 Uhr bei 7.310,70 Punkten und damit um 0,23 Prozent über dem Xetra-Schlussstand vom Mittwoch.
Börsianer verwiesen auf positive Vorgaben aus New York, wo der Dow Jones am Vortag nach dem Ja der griechischen Abgeordneten zugelegt hatte. Der Future auf den US-Leitindex gewann seit dem Xetra-Schluss 0,48 Prozent und auch in Asien dominierten Kursgewinne. "Die Griechen haben den 'worst case' vermieden und damit für die Marktstimmung Wunder bewirkt", sagte Marktstratege Ben Potter von IG Markets. Das lasse die Risikolust der Anleger steigen. Es werde jedoch noch einige Zeit dauern, bis die Probleme ansatzweise gelöst seien. Ausserdem muss in Athen am Donnerstag noch ein Ausführungsgesetz für das Rettungspaket das Parlament passieren. Zum Ende des ersten Halbjahres und zweiten Quartals sollten ungeachtet dessen am deutschen Markt einige Werte unter dem Eindruck von Portfoliobereinigungen (Winow Dressing) bewegt bleiben.
GEA MIT AUSSAGEN ZUM AUFTRAGSEINGANG - SOLARSTUDIE IM BLICK
Auf Unternehmensseite hielten sich die Nachrichten in Grenzen. Mit Blick auf BMW verwiesen Börsianer auf einen Bericht zum Brasilien-Geschäft. Demnach geht der Münchener Autobauer dort von einem Zuwachs von 25 Prozent auf rund 10.000 Einheiten in diesem Jahr aus. "Das ist nett zu wissen", sagte ein Marktteilnehmer. Angesichts der Tatsache, dass BMW weltweit im laufenden Jahr aber mehr als 1,5 Millionen Autos verkaufen werde, rechne er mit keiner deutlichen Kursreaktion. Vorbörslich bei Lang & Schwarz (L&S) legten die BMW-Papiere marktkonform moderat zu.
Positive Aussagen zum Auftragseingang könnten den Aktien der Gea Group Rückenwind bescheren. Der Maschinenbau-Konzern hatte am Vortag auf einer Analystenveranstaltung bekanntgegeben, dass die Bestellungen von Januar bis Mai im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent geklettert seien. Ein Börsianer hob hervor, dass bereits im ersten Quartal dieses Jahres ein Auftragsplus von 23 Prozent erreicht worden sei. Gea habe insofern sein hohes Wachstumsniveau auch in der Folge halten können, was den Titeln helfen sollte. Vorbörslich lagen die Gea-Papiere bereits überdurchschnittlich im Plus.
PRAKTIKER KÖNNTEN VON HORNBACH-ZAHLEN PROFITIEREN
Ebenfalls im MDax rücken die Aktien von Praktiker nach Zahlen des Konkurrenten Hornbach Holding in den Fokus der Anleger. Der Umsatz der Baumarktkette war im ersten Geschäftsquartal um elf Prozent auf 918 Millionen Euro gestiegen. Hornbach betonte zudem, dass die kräftigsten Umsatzimpulse aus Deutschland gekommen seien und sich Umsatz und Ertrag im weiteren Jahresverlauf positiver als angenommen entwickeln könnten. Das klinge gut und sollte sich positiv auf Praktiker auswirken, sagte ein Börsianer.
Im Blick sein dürften zudem Solartitel, Händler verwiesen auf eine Branchenstudie der Deutschen Bank. Darin hatten die Experten der grössten deutschen Bank unter anderem Solarworld und Phoenix Solar abgestuft, SMA Solar dagegen von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Am heftigsten reagierten vorbörslich die Aktien von Phoenix Solar, die zum mehr als vier Prozent nachgaben. SMA-Titel kletterten dagegen um mehr als ein Prozent./chs/rum

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