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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag mit weiteren Verlusten an den schwachen Wochenauftakt vom Montag anknüpfen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax stand um 8.05 Uhr bei 5.850 Punkten und damit um 1,06 Prozent unter seinem Xetra-Schlusskurs vom Vortag. Am Montag hatte er bereits 0,65 Prozent verloren.
Börsianer begründeten den schwach erwarteten Auftakt vor allem mit den Verlusten an den US-Börsen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem Xetra-Schluss am Vortag 1,31 Prozent und fiel wieder unter die Marke von 10.000 Punkten. Enttäuschend aufgenommen wurden an der Wall Street Aussagen von US-Präsident Barack Obama über zusätzliche, aber unkonkrete Schritte zur Stimulierung der Wirtschaft. Dies mildere die Sorgen der Anleger nicht, sagten Händler. An der Tokioter Börse rutschte der Nikkei daher bereits um mehr als drei Prozent ab. Am Nachmittag dürften US-Konjunkturdaten wie insbesondere der Chicago-Einkaufsmanagerindex und das Verbrauchervertrauen für August neue Impulse geben. Am Abend folgt dann das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed.
THYSSENKRUPP MIT GRIECHISCHER WERFT IM FOKUS
Die Aktien von ThyssenKrupp kamen vorbörslich leicht unter Druck. Ein Händler verwies auf einen Bericht der "Börsen-Zeitung", dem zufolge der Stahlkonzern am diesem Tag in die finale Phase der Verhandlungen über die Zukunft der griechischen Werft Hellenic Shipyards (HSY) tritt. Für HSY gehe es in den Detailgesprächen um eine bereits im März unterzeichnete Grundsatzerklärung zwischen dem Eigentümer ThyssenKrupp, dem arabischen Interessenten Abu Dhabi Mar und der griechischen Regierung und damit ums Überleben, hiess es. Scheiterten die Gespräche, werde spätestens in der kommenden Woche Insolvenz angemeldet. Der Händler sieht hierin eine mögliche Stimmungsbelastung für die Aktie. Der Konzern habe jedoch bereits Vorsorge getroffen, so dass wirtschaftliche Auswirkungen nicht zu erwarten seien.
Die Papiere der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin sowie des Flughafenbetreibers Fraport waren vorbörslich ebenfalls im Minus. Wie die "Financial Times Deutschland" in Berufung auf Regierungskreise berichtete, soll die geplante Abgabe bis zum 30. Juni 2012 einer Beurteilung unterzogen werden, um auf mögliche Verlagerungen von Flügen ins Ausland reagieren zu können. Dabei werde untersucht, wie sich die Zahl der Flüge und damit das Aufkommen aus der Abgabe entwickelt hat. Ausserdem sollen die Auswirkungen auf die Fluggesellschaften und die Flughäfen überprüft werden. Händler rechneten nicht damit, dass dies die Kurse beeinflussen wird.
VODAFONE GEHT GEGEN TELEKOM VOR
Die Aktien der Deutschen Telekom gaben ebenfalls bei Lang & Schwarz etwas nach. Wie das "Handelsblatt" berichtete, hat Vodafone den deutschen Konkurrenten wegen angeblicher Behinderung im Festnetz verklagt. Der Ärger des Deutschland-Chefs von Vodafone, Friedrich Joussen, richte sich demnach gegen Leitungen der Telekom, die Vodafone für seine eigenen Kunden mietet. In einem Drittel der Fälle sollen Vodafones Kunden nicht angeschlossen worden sein. Ein Händler sah die Vorwürfe jedoch nicht als Kurstreiber an./tih/ck

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