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FRANKFURT (awp international) - Nach dem Erholungsversuch vom Vortag dürfte der Dax am Mittwoch wieder seinen Abwärtstrend fortsetzen. Händler begründen dies mit den Vorgaben aus Übersee, die erneut auf die Stimmung drückten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr bei 7.071 Punkten und damit um 1,11 Prozent unter dem Xetra-Schlussstand vom Dienstag. Am Vortag hatte sich das Kursbarometer zeitweise um mehr als ein Prozent erholt, schloss jedoch nach Abgaben im späten Handel nur noch um 0,41 Prozent höher.
Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem Xetra-Schluss vom Vortag etwas mehr als ein Prozent, und auch in Asien dominierten am Morgen negative Vorzeichen. Das US-Wirtschaftswachstum und die Schuldenkrise der Eurozone sorgen bei Marktteilnehmern und Anlegern weiterhin für Unsicherheit. Zudem fiel das GfK-Konsumklima am Morgen knapp unter den Erwartungen von Volkswirten aus. Am Vormittag richten sich die Blicke ferner auf die Hauptversammlungen der Post und von SAP , bevor am Nachmittag aus den USA vor allem die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter vom April für neue Impulse sorgen dürften. Daneben stehen Daten vom US-Immobilienmarkt auf der Agenda.
FLUGAUSFÄLLE IN DEUTSCHLAND WEGEN DER ASCHEWOLKE
Die Aktien der Lufthansa büssten vorbörslich 0,64 Prozent ein. Die Aschewolke des isländischen Vulkans Grímsvötn führt an diesem Mittwoch zu Flugverboten in Norddeutschland. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung sind zunächst vor allem die Flughäfen in Hamburg und Bremen betroffen. Zudem wird voraussichtlich der Berliner Luftraum gesperrt. Medienberichten zufolge muss die Lufthansa 150 Flüge in Deutschland streichen. Einem Händler zufolge dürften sich die Auswirkungen auf den Kurs der Lufthansa-Titel aber in Grenzen halten, da die Schliessung der Flughäfen bereits am Dienstagnachmittag angekündigt worden war.
Siemens-Aktien kamen bei Lang & Schwarz (L&S) mit 0,79 Prozent unter Druck. Börsianer verwiesen auf eine Warnung der US-Behörden vor einer angeblichen Sicherheitslücke, die Siemens-Software zur Steuerung von Industrieanlagen angreifbar für Hacker-Angriffe mache. Entsprechende Erkenntnisse der IT-Firma NSS Labs seien zwar bereits am Vortag bekannt geworden, sagte ein Händler. Die offizielle US-Warnung könnte jetzt jedoch leicht belasten.
'FTD'-BERICHT ZU ATOMSTEUER IM BLICK - TUI TROTZ CHINA-AUSSICHTEN IM MINUS
Verluste gab es vor Börsenstart auch bei den beiden Versorgerwerten RWE und Eon , obwohl diese wegen einer möglichen Abschaffung der Atomsteuer im Blickfeld stehen. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) am Mittwoch unter Berufung auf Kreise berichtet, könnte die Regierungskoalition die Atomkonzerne mit einer Streichung der Brennelementesteuer besänftigen, um Geld für Investitionen in alternative Energiequellen freizumachen. Einem Händler zufolge gibt es dabei aber noch "zu viele Unbekannte", so dass daraufhin nicht mit einer grösseren Kursbewegung zu rechnen sei.
Im MDax reagierten die Aktien von Tui nicht positiv auf Meldungen zum China-Geschäft. Sie büssten im vorbörslichen Geschäft fast 0,5 Prozent ein. Laut einem Medienbericht ist der Konzern der erste europäische Reiseveranstalter, der Auslandsreisen für Chinesen anbieten darf. Ein Händler betonte, dass die Ausgaben der Chinesen für Reisen schnell stiegen. Insgesamt seien sie weltweit die drittgrösste Touristengruppe. Zahlen gab es am Vorabend von der auf den Mittelstand fokussierten Beteiligungsgesellschaft Gesco . Ein Händler bezeichnete die Ergebnisse als "ordentlich". Die Aktien lagen bei Lang & Schwarz knapp im Plus./tih/chs

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