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FRANKFURT (awp international) - Nach schwächeren Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt mit Verlusten in die neue Handelswoche starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Leitindex Dax stand am Montag gegen 8.05 Uhr bei 7.487 Punkten und damit um 0,34 Prozent unter dem Xetra-Schlussstand vom Freitag.
Marktanalyst Cameron Peacock von IG Markets verwies auf die Vorgaben als Belastungsfaktor. An der Wall Street hatten sich die führenden Indizes am Freitag unterhalb ihrer Tageshochs ins Wochenende verabschiedet. Im Zuge dessen gab der Future auf den Dow Jones seit dem Xetra-Schluss am Freitag 0,68 Prozent ab. Neben den Zahlen von Munich Re ist die die Agenda laut Peacock aber eher spärlich bestückt. Daher rechnet er europaweit mit einem verhaltenen Start in die Woche.
NATURKATASTROPHEN SORGEN BEI MUNICH RE FÜR VERLUSTE
Aktien von Munich Re reagierten verhalten auf vorgelegte Zahlen zum ersten Quartal. Sie lagen bei Lang & Schwarz mit 0,16 Prozent im Minus bei 111,87 Euro. Der weltgrösste Rückversicherer hat wegen der Katastrophen in Japan, Australien und Neuseeland einen Verlust von fast einer Milliarde Euro erlitten und verzichtet weiterhin darauf, eine konkrete Gewinnprognose für 2011 zu nennen.
Kursgewinne gab es indes nach Zahlen vorbörslich bei den Papieren von Gigaset. Die frühere Siemens-Sparte hat im ersten Quartal dank des Wegfalls von Sonderbelastungen einen Gewinnanstieg verzeichnet, worauf die Papiere vorbörslich 0,47 Prozent zulegten. Den QSC-Titeln verhalfen vorgelegte Zahlen zum ersten Quartal im vorbörslichen Geschäft um fast ein Prozent nach oben.
BASF UND METRO EX DIVIDENDE
MAN dagegen gaben vorbörslich um 0,24 Prozent nach, nachdem das "Handelsblatt" berichtete, dass interne Untersuchungen beim Industriedienstleister Ferrostaal eine deutliche niedrigere Korruptionssumme ergeben hätten als zunächst angenommen. Schwäche zeigten bei Lang & Schwarz auch die am Freitag noch von verkündeten Umbauplänen angetriebenen Titel von ThyssenKrupp. Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" prüft der Vorstand erneut, ob das Investitionsbudget für ein neues Stahlwerk in Brasilien aufgestockt werden muss.
Ferner schütten zahlreiche Unternehmen am Montag ihre Dividenden aus. Aktionäre von BASF erhalten 2,20 Euro je Anteilsschein und Metro zahlt für die im Dax gelisteten Stammaktien je 1,35 Euro. Unter den Nebenwerten werden ferner noch Dürr und Drägerwerk ex Dividende gehandelt./tih/ag

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The citizens' meeting

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