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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt wird nach negativen Vorgaben aus Übersee und enttäuschenden Konjunkturdaten aus China am Donnerstag im Minus erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax notierte gegen 8.05 Uhr bei 5.865,70 Punkten und damit 0,55 Prozent tiefer als zum Xetra-Schluss am Vortag. Am Mittwoch hatte der Leitindex noch dank nachlassender Sorgen um die Finanzierungsmöglichkeiten der Banken leicht um 0,23 Prozent zugelegt.
Händlern zufolge zeigten die jüngsten Zahlen aus China, dass sich dort das zuletzt rapide Wirtschaftswachstum verlangsamt habe. Zudem schauten die Märkte bereits auf den am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht für Juni. Nach Einschätzung von Analyst Ben Potter von IG Markets dürften am Nachmittag noch US-Konjunkturzahlen wie etwa der ISM Index und Daten zum US-Immobilienmarkt für Impulse sorgen. An der Wall Street hatte der Dow Jones am Vortag seine Talfahrt fortgesetzt und knapp ein Prozent verloren. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) büsste seit dem Xetra-Schluss am Vortag 1,43 Prozent ein. In Tokio verbuchte der Nikkei-225-Index deutliche Verluste.
Im Blick sein dürften die Papiere von Merck . Ein Händler verwies auf den südkoreanischen Konkurrenten LG Display, dessen Aktien wegen der Sorgen um die Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal litten. "Zwar reagieren die Merck-Papiere nicht mehr ganz so sensibel auf LCD-Nachrichten, dennoch dürfte das auf keinen Fall positiv für den Marktführer bei Flüssigkristallen sein", sagte er.
Die Titel von Eon könnten bewegt werden, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, seine Beteiligung an der BKW FMB Energie AG (BKW) an die BKW und die Groupe E zu verkaufen. Die BKW erwirbt in einem ersten Schritt 8,9 Prozent der Aktien, die Groupe E kauft 5,01 Prozent. Gleichzeitig sichere sich die BKW für eine zweite Phase den Zugriff auf den verbleibenden Anteil von rund 7 Prozent mittels eines Optionsvertrages mit einer Laufzeit bis September 2011.
Ein Bericht des "Handelsblatts" könnte die Aktien von Metro belasten. Der Zeitung zufolge droht mehreren Einzelhändlern Ärger vom Bundeskartellamt. Angeblich werfen die Wettbewerbshüter den Unternehmen Preisabsprachen vor, die Rede ist von möglichen Bussgeldern in dreistelliger Millionenhöhe. Konkrete Unternehmen werden in dem Artikel nicht benannt. Das Thema sei zwar nicht neu, dürfte dem Metro-Kurs aber nicht gerade helfen, sagte ein Börsianer.
Auch Luftfahrttitel wie Lufthansa und Air Berlin dürften für Gesprächsstoff sorgen. Der internationale Luftfahrtverband IATA hatte mitgeteilt, dass die Ticketpreise zuletzt zwar wieder deutlich gestiegen seien, allerdings noch nicht wieder das Niveau von vor der Wirtschaftskrise erreicht hätten ? und das, obwohl die Zahl der Passagiere und die Frachtmengen zugenommen hätten.
Derweil übertraf die Baumarktkette Hornbach mit seinen am Morgen präsentierten Zahlen zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2010/2011 die Erwartungen des Marktes. Zudem hatte das Unternehmen seine Prognosen bestätigt./chs/la

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