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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat sich am Donnerstag nach frühen Verlusten wieder an seinen Vortagesschlussstand herangearbeitet. Börsianer verwiesen auf wieder stärker aufkeimende Hoffnungen auf eine Wende am Aktienmarkt. Der deutsche Leitindex drehte gegen Mittag moderat mit 0,03 Prozent ins Plus auf 6.085,46 Punkte. Der MDax stieg um 0,73 Prozent auf 8.453,81 Punkte und der TecDax gewann 0,50 Prozent auf 762,99 Punkte.
Chefhändler Matthias Jasper von der WGZ Bank verwies darauf, dass die Stimmung an den Aktienmärkten zuletzt viel zu pessimistisch gewesen sei. Nachdem sich der Markt einfach zu sehr auf die makroökonomischen Sorgen verlassen habe, setze sich nun allmählich wieder die Hoffnung durch, dass es nicht so schlimm werde wie zunächst befürchtet. Zudem seien Aktien als Anlage nach dem jüngsten Kursrutsch wieder sehr interessant. "Zum Jahresende hin rechne ich ohnehin mit einem Kursanstieg", so Jasper.
AUTOHERSTELLER UND INFINEON UNTER DEN GEWINNERN
Die Aktien der deutschen Autohersteller reagierten überwiegend positiv auf die am Vorabend präsentierten US-Absatzzahlen für August. Daimler gewannen 1,48 Prozent auf 41,055 Euro, nachdem die Kernmarke Mercedes ihre US-Absätze weiter ausgebaut hat. Die Papiere profitierten zudem auch von einer Hochstufung durch die Schweizer Grossbank UBS. BMW und Volkswagen verkauften dagegen weniger Autos. Bei BMW wurde dies allerdings auf die neue 5er Serie zurückgeführt, die bislang in den USA noch nicht komplett erhältlich sei. BMW legten 1,00 Prozent auf 43,34 Euro zu und auch VW-Aktien drehten gegen Mittag mit 0,12 Prozent ins Plus.
Nach einer schwachen Entwicklung in den vergangenen Wochen knüpften die Papiere von Infineon an ihre Vortags begonnene Erholung an und kletterten um 1,75 Prozent auf 4,64 Euro. Ähnliches war auch bei HeidelbergCement spürbar, die mit plus 2,52 Prozent bester Dax-Wert waren. Deutsche Post legten um 0,72 Prozent zu. Der Europäische Gerichtshof hatte am Donnerstag in einem langwierigen Verhandlungsfall entschieden, dass der Logistiker eine staatliche Zahlung von mehr als einer Milliarde Euro endgültig behalten kann.
RWE UND DEUTSCHE BANK GEBEN NACH
RWE profitierten indes nicht von Medienberichten über einen geplanten Konzernumbau und verloren 1,07 Prozent auf 51,73 Euro. Wie das "Handelsblatt" berichtete, will Vorstandschef Jürgen Grossmann den Versorger in eine europäische Gesellschaft transformieren, um den Einfluss seiner kommunalen Aktionäre zu schmälern. Die neue Societas Europaea (SE) solle dann als Holding für eine "Deutschland AG" fungieren, in der die Geschäftsaktivitäten im Heimatmarkt gebündelt sind. Ein Händler kommentierte dies leicht positiv, wies aber parallel auf die generell bremsende Unsicherheit über die Zukunft der Kernkraftwerke hin.
Die Aktien der Deutschen Börse gaben nach Handelszahlen für August um 1,03 Prozent auf 49,49 Euro nach. Wie der Börsenbetreiber am Vorabend mitteilte, waren die Umsätze auf Xetra im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent gestiegen. An der Terminbörse Eurex sank jedoch das Kontraktvolumen. Pro Tag wurden im Schnitt 7,8 Millionen Kontrakte gezählt, 1,3 Millionen weniger als an einem Durchschnittstag im Vorjahreszeitraum. Die Aktien der Deutschen Bank waren indes mit minus 1,35 Prozent schwächster Wert im Dax. Merrill Lynch hatte die Papiere von seiner "Banks Most Preferred List" gestrichen und stattdessen auf die "Banks Least Preferred List" aufgenommen.
CHARTTECHNIK HILFT BEI WINCOR NIXDORF
Die Aktien von Wincor Nixdorf gewannen im MDax 2,91 Prozent auf 48,04 Euro. "Die Aktie hat jüngste Widerstände gebrochen und ist an ihre 200-Tage-Linie herangelaufen", argumentierte ein Händler charttechnisch. Eine Meldung über eine Kooperation in Australien sahen Börsianer eher als kursneutral an./tih/ck

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