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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat sich am Montag nach einem leichteren Start bis zum Mittag an sein Schlussniveau vom Freitag herangearbeitet. Gegen Mittag lag der deutsche Leitindex prozentual unverändert bei 7.185,08 Punkten und befand sich so auf bestem Weg, den sechsten Monat in Folge mit Gewinnen abzuschliessen. Noch etwas besser hielten sich die übrigen Indizes: Der MDax der mittelgrossen Werte lag mit 0,38 Prozent im Plus bei 10.221,12 Punkten und auch der TecDax konnte 0,35 Prozent auf 899,46 Punkte zulegen.
Laut Thilo Müller von MB Fund Advisory hofft der Markt aktuell darauf, dass sich die Lage in Libyen in absehbarer Zeit entspannt. "Wir warten auf befreiende Nachrichten, die dem Aktienmarkt eine Rally ermöglichen könnte", so der Experte. Mit dem immer noch drohenden Domino-Effekt sei die Gefahr dann aber nicht gänzlich gebannt. "Entscheidend ist dann, ob eine Ausweitung der Unruhen auf weitere Ölförderländer droht, oder ob wir uns wieder voll auf die Entwicklung bei den Unternehmen konzentrieren können". Am Nachmittag könnten indes noch Konjunkturdaten aus den USA für neue Impulse sorgen.
BAYER ENTTÄUSCHT LAUT HÄNDLERN BEIM AUSBLICK
Nach den vorgelegten Jahreszahlen gaben die Aktien von Bayer um 0,18 Prozent auf 54,70 Euro nach. Händler sahen die Ergebnisse als im Rahmen der Erwartungen an. Das schwache Nettoergebnis im vierten Quartal dürfte sich mit Belastungen im Zusammenhang mit Schering begründen lassen, sagte ein Börsianer. Ein weiterer Marktteilnehmer bewertete indes aber vor allem den Ausblick als enttäuschend. Insgesamt reiche der Bericht nicht aus, den zuletzt negativen Aktientrend umzukehren.
Aktien des Versorgers RWE büssten 1,17 Prozent auf 48,645 Euro ein und auch Eon verloren 0,53 Prozent, nachdem die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, dass SPD und Grüne am Montag eine Klageschrift gegen die beschlossene Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken vorlegen wollen. Um 1,46 Prozent auf 45,905 Euro nach unten ging es zudem für die Titel der Deutschen Bank . Händler empfanden einen Bericht der "Welt" als belastend, wonach der als Nachfolger für Vorstandschef Josef Ackermann gehandelte Bundesbankpräsident Axel Weber auf Widerstand im Aufsichtsrat und im Management stösst. Zudem hiess es in dem Bericht, dass die Finanzaufsicht BaFin einen direkten Einzug in den Vorstand blockieren könnte.
QSC UND NORDEX IM TECDAX MIT ZAHLEN
Im TecDax kletterten QSC nach Zahlen um 7,09 Prozent auf 3,158 Euro. Der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekomanbieter hat im vergangenen Jahr dank eines Sparprogramms und der Neuausrichtung einen Gewinnanstieg verzeichnet und übertraf dabei die Markterwartungen. Ein Händler stellte insbesondere den Free Cashflow positiv heraus und auch die für 2011 geplante Dividende wirke unterstützend.
Nordex legten indes 2,26 Prozent auf 6,777 Euro zu. Nach ersten Händlereinschätzungen sind die Ergebnisse des Windkraftanlagenbauers insgesamt im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Positiv hoben Börsianer die Aussagen zu den Auftragseingängen hervor. Das Unternehmen erwartet für das laufende Jahr einen Zuwachs. Nach oben ging es im TecDax auch bei den 4,20 Prozent festeren Aktien von Conergy . Bei einer ausserordentlichen Hauptversammlung hatten die Aktionäre am Freitag für eine tiefgreifende Neuordnung der Finanzen abgestimmt.
BORUSSIA DORTMUND STEIGEN UM FAST 10 PROZENT
Einen noch grössere Kurssprung gab es bei den Aktien von Borussia Dortmund . Nach dem Auswärtssieg in München und dem Unentschieden des Verfolgers Leverkusen sind die Chancen auf die Meisterschaft deutlich gestiegen. BVB-Papiere sprangen um fast 8 Prozent in die Höhe. Im MDax legten die Vorzugsaktien von Fuchs Petrolub nach einer optimistischen Analystenstimme 2,97 Prozent auf 101,70 Euro zu./tih/ag

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