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FRANKFURT (awp international) - Im Sog einer ganzen Flut positiver Unternehmenszahlen aus den USA hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag seine Gewinne ausgebaut. Die etwas deutlicher als erwartet gestiegenen, wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hatten kaum Einfluss auf die Kurse. Der Dax legte bis zum Nachmittag um 1,69% auf 6.091,34 Punkte zu. Für den MDax ging es um 1,81% auf 8.321,31 Punkte nach oben und der TecDax stieg um 0,73% auf 776,40 Punkte.
Bereits vor dem Handelsstart an der Wall Street hatten etwa Caterpillar , United Parcel Service (UPS) sowie AT&T gute Zahlen vorgelegt. Nach dem US-Börsenschluss folgen noch Microsoft und Amazon.com . Auch die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Ergebnisse des finnischen Handy-Konzerns Nokia waren freundlich aufgenommen worden.
VW-VORZÜGE FÜHREN DEN DAX AN
"Es wird vor allem nach Amerika geschaut", sagte Analyst Frank Geilfuss vom Bankhaus Löbbecke & Co. Und dort laufe die Berichtssaison eben bislang gut. Indes bestätigte die EU-Kommission, die Ergebnisse der Stresstests bei europäischen Banken wie geplant am Freitagabend um 18.00 Uhr nach dem europäischen Börsenschluss zu veröffentlichen. Zuvor hatten im Tagesverlauf Gerüchte um eine frühere Veröffentlichung kursiert und die Kurse angetrieben.
Am stärksten im Dax entwickelten sich die Vorzüge von Volkswagen (VW) , die um 3,90% auf 78,40 Euro zulegten. MAN-Aktien verteuerten sich ebenfalls deutlich um 3,40% auf 73,95 Euro. Beide Titel profitierten von guten Zahlen des schwedischen Konkurrenten Volvo . Dieser hatte im zweiten Quartal wieder einen ordentlichen Gewinn eingestrichen und bei den Lastwagen einen deutlichen Zuwachs der Bestellungen verzeichnet.
PRAKTIKER NACH UMSATZRÜCKGANG IM MINUS
Siemens-Aktien mit einem Plus von 2,36% auf 75,07 Euro kam wiederum das positiv aufgenommene Quartals-Zahlenwerk des Kontrahenten ABB zugute. Der Schweizer Konzern hatte trotz eines Umsatzrückgangs die Erwartungen übertroffen.
Im MDax lag der Fokus der Anleger auf den Papieren von Praktiker nach Zahlen. Sie notierten mit plus 0,02% bei 5,463 Euro schlechter als der Gesamtmarkt. Zuvor hatte die Baumarktkette nach einem wetterbedingten Umsatzrückgang im zweiten Quartal die Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt.
BANKENTITEL VERTEIDIGEN GEWINNE
Bankenwerte, deren Kurse im Zuge der Spekulationen um den Stresstest deutlich geklettert waren, konnten ihre Gewinne grösstenteils verteidigen. Deutsche Bank stiegen um 1,82% auf 48,595 Euro und Commerzbank um 2,13% auf 6,280 Euro. Die Titel der Aareal Bank kamen derweil nur auf einen Aufschlag von 0,30% auf 14,915 Euro. Es wird erwartet, dass die deutschen Banken mit Ausnahme der am staatlichen Tropf hängenden Hypo Real Estate den Test bestehen werden. Stützend wirkte auch, dass die Schweizer Credit Suisse am Morgen mit einem stabilen Gewinn die Erwartungen des Marktes übertroffen hatte.
Für reichlich Bewegung bei Medientiteln sorgte wiederum eine Branchenstudie von Goldman Sachs. Die Analysten der US-Bank stuften ProSieben-Aktien von "Neutral" auf "Conviction Buy" hoch und hoben das Kursziel an, während sie Sky Deutschland von "Buy" auf "Neutral" abstuften und das Ziel senkten. Den Papieren von ProSieben brachte das mit einem Kursplus von 4,22% auf 11,965 Euro den Spitenplatz im MDax, die Sky-Anteilsscheine lagen mit minus 0,44% bei 1,345 Euro am Ende./chs/gl
--- Von Christian Schultz, dpa-AFX ---

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