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FRANKFURT (awp international) - Gestützt auf die Vorgabe der Wall Street im späten Geschäft vor dem Wochenende hat der Dax am Montagmorgen moderate Kursgewinne verzeichnet. Der Dax legte im frühen Handelsverlauf 0,25 Prozent auf 6.020,02 Punkte zu, nachdem der Leitindex in der Vorwoche nach einem sehr schwachen Handel am Donnerstag und Freitag insgesamt 1,72 Prozent eingebüsst hatte und zeitweise unter 6.000 Punkte gerutscht war. Für den MDax ging es am Morgen um 0,05 Prozent auf 8.193,68 Punkte nach oben, während der TecDax um 0,07 Prozent auf 741,63 Punkte absackte.
Händlern zufolge begünstigt eine leicht positive Vorgabe der Wall Street die Erholung der deutschen Standardwerte im frühen Geschäftsverlauf. Die Börsen in New York haben zwar am Freitag schwächer aber deutlich über ihrem Tagestief geschlossen. Der Future auf den weltweiten Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit dem Xetra-Schluss vom Freitag 0,42 Prozent. Ansonsten sei die Agenda dünn, wobei die verstärkte Übernahmeaktivität nach dem Übernahmeangebot von BHP Billiton für Potash Corporation of Saskatchewan (Potash) Fantasie bringen könnte.
MERCK DANK UNCREDIT-HOCHSTUFUNG SPITZE
Im Dax liess sich im frühen Geschäft kein klarer Branchentrend ausmachen.Die Anteile an der Merck KGaA standen mit plus 1,71 Prozent auf 68,40 Euro, nachdem die Unicredit das Papier des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns von "Hold" auf "Buy" und das Ziel von 64 auf 82 Euro erhöht hatte. K+S-Titel legten im Kielwasser der anhaltenden Übernahmefantasie in dem Sektor 0,52 Prozent auf 42,845 Euro zu. Der Minenkonzern BHP Billiton ist an dem kanadischen Kalidüngerproduzenten Potash interessiert. Am Indexende standen Beiersdorf , die Händlern zufolge wegen eines negativen Analystenkommentars einer kleineren Bank 0,74 Prozent auf 42,170 Euro verloren.
Versorgerwerte wie Eon mit plus 0,51 Prozent auf 22,770 Euro und RWE , die um 0,39 Prozent höher bei 53,59 Euro notierten, blieben ebenfalls im Fokus. Händler werteten die Nachrichten vom Wochenende zur laufenden Atomdebatte unterschiedlich. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Sonntag in einem Interview mit dem ZDF gesagt, dass es solange bei der Brennelementesteuer bleibe, bis die Branche eine Alternative nenne. Sie selber könne bislang jedoch keinen derartigen Alternativvorschlag erkennen. Zumeist werteten Börsianer die Aussagen der Kanzlerin als "Neutral".
SKY NACH ANNÄHERUNG AN KABELKONZERNE DEUTLICH ERHOLT
Auch bei den Werten aus der zweiten und dritten Reihe blieb die Nachrichtenlage und damit auch das Geschäft relativ dünn, hiess es auf dem Parkett. Im MDax sprangen die Papiere von Sky Deutschland mit plus 7,43 Prozent auf 0,983 Euro an die Spitze. Der angeschlagene Bezahlsender will sich dem "Handelsblatt" zufolge mit Kabelnetz-Betreibern verbünden, um mehr Abonnenten zu gewinnen. Händler nahmen den Bericht am Morgen unterschiedlich auf. Während einer "nicht viel Neues" erkennen konnte, da die grossen Kabelkonzerne bereits Produktpakete zusammen mit Sky anböten, sieht ein anderer Händler einen leicht positiven Impuls. Sky-Aktien hätten zuletzt so massiv verloren, dass eine Reaktion fällig gewesen sei.
Im Kleinwertesegment SDax verteuerten sich Air Berlin um 0,12 Prozent auf 3,414 Euro. Deutschlands zweitgrösste Fluglinie will der "WirtschaftsWoche" zufolge ihren Service auf der Langstrecke verbessern. Der Umbau sei dem Vorstandsvorsitzenden Joachim Hunold aufgrund der Branchenkrise Anfang 2008 noch zu teuer gewesen, nun seien die Neuerungen eine Reaktion auf den Umbau der Fluglinie vom Billigflieger zum Konkurrenten etablierter Airlines wie der Lufthansa . Um auf der Langstrecke mit dem Erzrivalen mithalten zu können, habe sich Air Berlin Partner wie die Oneworld-Allianz gesucht. Analyst Johannes Braun von der Commerzbank zufolge zeigt der Bericht, dass der Beitritt in die Oneworld-Allianz der strategisch richtige Schritt sei, dieser aber auch bisher noch nicht spezifizierte Integrationskosten verursache./fat/chs

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