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FRANKFURT (awp international) - Die deutschen Standardwerte haben sich am Donnerstag weiter erholt. Für Unterstützung hätten der Rohstoffmarkt sowie ein Medienbericht gesorgt, hiess es am Markt. Dem Bericht zufolge sollen China und andere asiatische Investoren daran interessiert sein, Anleihen des europäischen Rettungsfonds zu kaufen. Diese sollen zur Finanzierung des portugiesischen Rettungspakets begeben werden. Der Dax gewann 0,43 Prozent auf 7201,57 Punkte. Der MDax der mittelgrossen Werte arbeitete sich um 0,25 Prozent auf 10.659,14 Punkte vor. Der TecDax pendelte im frühen Handel zwischen Gewinnen und Verlusten und gab zuletzt moderate 0,05 Prozent auf 897,94 Punkte ab.
Auf Unternehmensseite konnten die Aktien von Eon und RWE zuletzt 0,75 und 0,66 Prozent hinzugewinnen. Die jüngste Diskussion um die Zukunft der Brennelementesteuer rückte die beiden Werte in den Fokus. Während CSU-Chef Horst Seehofer der "Süddeutschen Zeitung" erklärte, die Steuer sei seiner Meinung nach vom Tisch, sprach sich Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin gegen eine Abschaffung der Atomsteuer aus.
Weiter erholt zeigten sich auch die Aktien der Commerzbank , die an der Dax-Spitze um 3,55 Prozent auf 3,323 Euro kletterten. Die Bezugsrechte gewannen derweil 3,68 Prozent auf 0,986 Euro. Die Papiere berechtigen im Verhältnis 11 zu 10 zum Bezug der neuen Bankaktien zu 2,18 Euro und werden noch bis zum 6. Juni gehandelt. Analyst Olaf Kayser von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) empfiehlt Commerzbank-Aktien jetzt zum Kauf, nachdem er bislang mit "Hold" votiert hatte. Die Verwässerung durch die Kapitalerhöhung sei mehr als eingepreist und die Bewertung der Aktien liege deutlich über dem Branchendurchschnitt. Sein Kursziel passte er von 4,70 auf 4,00 Euro an.
Aktien wie die von Bayer und BMW reagierten vergleichsweise deutlich auf Analystenkommentare. Bayer gaben um 1,02 Prozent auf 55,18 Euro nach. UBS-Analystin Karen Olney hatte ihre Kaufempfehlung gestrichen und stuft die Papiere des Chemie- und Pharmakonzerns nunmehr mit "Neutral" ein. Sie begründete dies mit der Bewertung und einer kurzfristig eher wenig positiven Nachrichtenlage für den Blockbusterkandidaten Xarelto, zu dessen Konkurrenten Apixaban von Pfizer Anfang Juni Daten anstünden. Mit ihren Schätzungen für Xarelto liege sie über dem Durchschnitt, für den Konzern dagegen angesichts konservativerer Erwartungen für den Bereich Material Science etwas darunter. Bei BMW äusserte sich Morgan Stanley kritisch über die weiteren Wachstumschancen und senkte das Kursziel für die Münchener.
Die Aktien von Klöckner & Co. verteuerten sich nach dem Beschluss der bereits avisierten Kapitalerhöhung um 1,12 Prozent auf 22,195 Euro. Das Volumen der Kapitalmassnahme des Stahlhandelskonzerns liegt bei rund 527 Millionen Euro. Den Erlös will Klöckner für Zukäufe verwenden. Die Kapitalerhöhung komme früher als erwartet, was grundsätzlich zu begrüssen sei, sagte Analyst Dirk Schlamp von der DZ Bank.
Im TecDax sicherten sich die Aktien von Singulus Technologies mit plus 7,28 Prozent auf 4,570 Euro den Spitzenplatz. Der Spezialmaschinenbauer hatte nach einem neuen Grossauftrag eine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr bekannt gegeben. Nach drei Jahren mit negativen Ergebnissen will das Unternehmen auch unter dem Strich die Wende schaffen und wieder einen Gewinn erzielen./rum/chs

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