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FRANKFURT (awp international) - Nach der deutlichen Erholungsbewegung vom Vortag ist der Dax am Freitag wieder zurückgefallen. Der Leitindex Dax gab am Ende der ersten Handelsstunde 0,28 Prozent auf 7.139,44 Punkte ab. Der MDax fiel um 0,16 Prozent auf 10.656,90 Punkte und für den TecDax ging es um 0,28 Prozent auf 886,61 Punkte abwärts.
Händler machten nachlassende US-Futures für den verhaltenen Auftakt verantwortlich. Trotz der am Vortag erzielten Kursgewinne an der Wall Street hätten diese für eine schwache Vorgabe gesorgt. "Die Gewinne vom Donnerstag waren nur eine Gegenreaktion auf die Verluste der vergangenen Tage", so ein Börsianer. Kurzfristig seien die Kurse am Aktienmarkt deutlich überverkauft gewesen. "Genau deshalb sollte dies aber auch nicht überbewertet werden", schränkte er ein. Verwiesen wurde am Markt zudem auf Kursverluste in Shanghai, die mit einer enttäuschenden chinesischen Handelsbilanz begründet wurden.
SIEMENS MIT NEUEN KORRUPTIONSVORWÜRFEN
Siemens-Aktien zeigten sich zum Auftakt nicht von jüngsten Medienberichten beeindruckt. Sie verloren im ähnlich schwachen Marktumfeld 0,34 Prozent auf 90,87 Euro. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf Kreise berichtete, wird der Elektronikkonzern erneut von einem Korruptionsfall erschüttert. Demnach sind zwei Manager in Kuwait festgenommen worden und für einen weiteren liegt noch ein Haftbefehl vor. Ein Siemens-Sprecher wollte auf dpa-Anfrage keine Stellungnahme abgeben. Zudem berichtete die "Financial Times", dass die Investoren KKR und TPG von einem Gebot für einen Mehrheitsanteil an Nokia Siemens Networks Abstand genommen haben. Damit verbleibe nur noch ein Interessent, hiess es in dem Bericht.
Die 0,81 Prozent schwächeren Daimler-Titel profitierten nicht davon, dass der Autobauer seine Lastwagen-Produktion in Nordamerika ankurbelt. Laut Commerzbank-Analyst Sascha Gommel war dieser Schritt durch die Ankündigung einer "starken Produktionsausweitung" schon erwartet worden. Angesichts eines positiven Analystenkommentars konnten die Papiere von Bayer dagegen 0,23 Prozent auf 56,15 Euro zulegen. Die Analysten von Cheuvreux haben die Papiere von hochgestuft und das Kursziel angehoben.
IVG WEGEN INDEXAUFNAHME GEFRAGT
Im MDax schnellten die Aktien von IVG Immobilien an der Spitze um 5,22 Prozent auf 5,526 Euro hoch. Am Markt wurde dies auf eine Indexaufnahme zurückgeführt. Einem Händler zufolge werden die Titel zum 20. Juni in die bei Immobilienwerten als wichtig angesehene Indexfamilie EPRA aufgenommen, was dieser als sehr positiv für die Kursentwicklung ansieht. IVG sei vor einigen Jahren wegen der Abhängigkeit von der Kavernensparte und dem Fondsgeschäft aus dem Index geflogen, was damals zu einer sehr negativen Kursreaktion geführt habe.
Zudem machten sich auch im MDax optimistische Analystenkommentare bemerkbar. Papiere von Hugo Boss rückten um 0,51 Prozent auf 61,41 Euro vor. Morgan Stanley hatte die Papiere in einer Ersteinschätzung mit "Overweight" und einem Kursziel von 80,00 Euro gestartet. Analystin Louise Singlehurst glaubt, dass das Unternehmen gut aufgestellt sei, um bis 2015 eine jährliche Wachstumsrate von 15 Prozent abzuliefern. Gildemeister gewannen nach einer Hochstufung und Kurszielerhöhung der Commerzbank 0,82 Prozent auf 15,335 Euro./tih/rum

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