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FRANKFURT (awp international) - Nach dem erwarteten Vertrauensvotum für den griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou ist der Dax am Mittwoch mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der Markt habe nun die Gelegenheit, die kräftigen Gewinne vom Vortag zu konsolidieren, kommentierte ein Börsianer. Der Leitindex gab am Ende der ersten Handelsstunde um 0,17 Prozent auf 7.273,48 Punkte nach. Der TecDax verlor 0,08 Prozent auf 875,78 Punkte. Einzig der MDax lag knapp im Plus. Er gewann 0,10 Prozent auf 10.661,71 Punkte.
Mit dem Vertrauen des griechischen Parlaments sei der am Vortag gefasste Mut der Investoren belohnt worden, schrieben die Experten von Close Brothers Seydler Research in einem Morgenkommentar. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer dürfte sich gleich auf das nächste Thema richten: Die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Abend. Die Vorgaben lieferten derweil mit etwas leichteren US-Futures, aber Gewinnen in Tokio kein einheitliches Bild.
MERCK BRICHT ZULASSUNGSPROZESS FÜR CLADRIBIN AB
Etwas lebendiger wurde indes aber am Mittwoch die Nachrichtenlage bei Einzelwerten. Merck-Aktien sackten wegen Aussagen zur Cladribin-Tablette am Dax-Ende um 1,70 Prozent auf 73,83 Euro ab. Der Pharma- und Chemiekonzern bricht den weltweiten Zulassungsprozess für das Multiple-Sklerose-Mittel ab. Nach den ablehnenden Stellungnahmen der US-Gesundheitsbehörde FDA und der vorangegangenen negativen Einschätzung der europäischen Zulassungsbehörde EMA werde der weltweite Zulassungsprozess für Cladribin-Tabletten nicht weiter verfolgt, teilte der Konzern mit. Der Konzern rechnet mit Einmalbelastungen von 20 Millionen Euro, die im zweiten Quartal verbucht werden sollen.
Von negativen Branchenvorgaben belastet zeigten sich indes die Siemens-Titel , die um 1,50 Prozent auf 92,08 Euro abrutschten. Laut Händlern wirkte sich eine Gewinnwarnung des Technologiekonzerns Philips negativ aus. Mit einem Plus von 0,70 Prozent auf 38,335 Euro gehörten derweil die RWE-Titel nach einem Medienbericht zu den Favoriten im Dax. Wie die "Süddeutsche Zeitung" am Mittwoch berichtete, will sich der Energiekonzern bis Ende Juni von einem 75 Prozent-Anteil an der Netzsparte Amprion trennen.
SÜDZUCKER ERHÖHT SCHÄTZUNGEN FÜR DAS GESAMTJAHR
Im MDax zogen Südzucker an der Indexspitze um 4,77 Prozent auf 23,84 Euro an. Der Zuckerhersteller hat nach einem starken ersten Quartal seine Schätzungen für das Gesamtjahr erhöht. Die auf Bioethanol-Herstellung spezialisierte Tochter Cropenergies hatte sich zuvor ebenfalls zuversichtlicher für den weiteren Geschäftsverlauf gezeigt. Händler werteten die Aussagen positiv für die Aktien.
Ferner wirkten sich auch am Mittwoch wieder Analystenkommentare kursbewegend aus. Krones stiegen an der MDax-Spitze um 3,73 Prozent auf 54,84 Euro. Die Schweizer Grossbank UBS hat die Papiere des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen von "Neutral" auf "Buy" gehoben und das Kursziel von 55 auf 60 Euro angehoben. Wacker Chemie legten nach einer Hochstufung von Nomura 0,71 Prozent auf 149,55 Euro zu. Anteilsscheine des Gasekonzerns Linde wurden dagegen von den Japanern abgestuft, worauf die Papiere im Dax um 0,42 Prozent auf 117,95 Euro nachgaben.
BÖRSENGANG DER MODEKETTE ADLER IM BLICK
Zudem stand ein Börsengang im Blickfeld der Anleger. Die Aktien der Adler Modemärkte sind am Mittwoch sowohl auf Xetra als auch in Frankfurt mit einem Kurs von 10,00 Euro in den Handel gestartet. Damit lag der erste Kurs exakt auf dem Niveau des Ausgabepreises. Am Dienstag hatte die Modekette diesen auf das untere Ende der im Mai bekannt gegebenen Preisspanne von 10 bis 12,50 Euro festgelegt./tih/ag

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