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FRANKFURT (awp international) - Trotz neu entfachter Sorgen um die US-Wirtschaft hat der Dax am Donnerstag seine Verluste in Grenzen halten können. Der deutsche Leitindex verlor mit 0,03% nur leicht auf 5.988,78 Punkte. Der TecDax sank um 0,08% auf 770,18 Punkte, während es für den MDax sogar um 0,27% auf 8.195,95 Punkte nach oben ging.
US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte am Vorabend vor dem US-Senat gesagt, dass der Wachstumsausblick für die USA von ungewöhnlich hoher Unsicherheit geprägt sei. Das wiederum hatte die US-Börsen deutlich belastet und den Leitindex Dow Jones schwach schliessen lassen. Der Future auf den Dow Jones verlor indes seit dem Xetra-Schluss 0,74%. Der japanische Nikkei-225-Index beendete den Handel mit einem Minus von 0,62%.
PRAKTIKER NACH ZAHLEN KLAR IM MINUS
Impulse für die Märkte verspricht sich Marktanalyst Ben Potter von IG Markets im Tagesverlauf von weiteren US-Unternehmenszahlen. Auf der Agenda stehen vor dem Handelsstart an der Wall Street die Zahlenwerke von Caterpillar , United Parcel Service (UPS) und AT&T sowie nach US-Börsenschluss die von Microsoft und Amazon.com . Das seien gute Indikatoren für die weitere Entwicklung, so dass im Falle von Enttäuschungen weitere Aktien-Verkäufe ausgelöst werden könnten, sagte Potter. Zudem stehen mehrere US-Konjukturdaten an.
Am deutschen Markt waren es die Anteilsscheine von Praktiker , die nach Zahlen der Baumarktkette im Blick standen. Sie büssten im MDax 1,96% auf 5,355 EUR ein. Praktiker hatte nach einem wetterbedingten Umsatzrückgang im zweiten Quartal die Umsatzprognose für das Gesamtjahr gesenkt.
SIEMENS VERLIERT NACH ABB-ZAHLEN
Im Dax notierten die Siemens-Aktien nach vorgelegten Zahlen des Konkurrenten ABB mit minus 0,11% bei 73,26 EUR. Der Schweizer Konzern hatte im zweiten Quartal trotz eines Umsatzrückgangs die Erwartungen der Analysten übertroffen.
Deutlicher nach unten ging es für die Titel von Infineon , sie verloren 0,81% auf 4,900 EUR. Der südkoreanische Kontrahent Hynix hatte im zweiten Quartal zwar einen Rekordgewinn verbucht, geht allerdings von fallenden Preisen im laufenden dritten Quartal aus.
BANKEN MIT KURSVERLUSTEN
Aufgrund zahlreicher Nachrichten rund um verschiedene Banken, standen zudem die Werte dieser Branche erneut im Fokus. Die Credit Suisse hatte am Morgen mit einem stabilen Gewinn die Erwartungen des Marktes übertroffen. Derweil erwägen die europäischen Aufsichtsbehörden, die für Freitagabend geplante Stresstestveröffentlichung auf den Morgen vorzuziehen, sagten Börsianer unter Verweis auf Medienberichte. Den Titeln der Postbank brachte das ein Minus von 0,41% auf 22,890 EUR, denen der Commerzbank einen Abschlag von 0,29% auf 6,131 EUR.
Die Papiere der Deutschen Bank büssten 0,26% auf 47,600 EUR ein. Die grösste deutsche Bank sammelt angeblich bis Mitte August unverbindliche Gebote für die BHF Bank. Wie das "Handelsblatt" schreibt, soll die Schweizer Bank Julius Bär interessiert sein. Darüber hinaus bieten laut der "Finanical Times Deutschland" die Aareal Bank und der Finanzinvestor Apollo für die WestLB-Tochter Westimmo. Aareal-Titel notierten mit 0,34% bei 14,820 EUR im Minus.
GOLDMAN-STUDIE BEWEGT MEDIENTITEL
Die Papiere der Medienkonzerne ProSiebenSat.1 und Sky Deutschland reagierten indes unterschiedlich auf eine Branchenstudie von Goldman Sachs. ProSieben-Titel lagen mit einem Kursplus von 2,70% auf 11,790 Euro an der Spitze des Index mittelgrosser Werte. Sky Deutschland dagegen gaben um 2,15% auf 1,322 Euro nach und waren damit das Schlusslicht. Analyst Richard Jones hatte ProSieben von "Neutral" auf "Conviction Buy" hochgestuft und das Kursziel angehoben. Sky Deutschland senkte er indes von "Buy" auf "Neutral" und nahm das Ziel von 2,50 auf 1,59 EUR zurück./chs/ck

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