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FRANKFURT (awp international) - Trotz negativer Vorgaben von der Wall Street und einer Kreditwürdigkeitsabstufung Irlands durch die Ratingagentur Moody's hat sich der Dax am Montag stabil gezeigt. Der deutsche Leitindex lag nahezu unverändert bei 6.040,56 Punkten. Für den MDax ging es um 0,23 Prozent auf 8.117,99 Punkte nach unten und der TecDax sank um 0,54 Prozent auf 770,82 Punkte.
Die Agentur Moody's hatte am Morgen das Rating für irische Staatsanleihen von "Aa1" um eine Note auf "Aa2" gesenkt. An der Wall Street hatte der US-Leitindex Dow Jones (DJIA) am Freitag infolge schwacher Konjunkturdaten und enttäuschender Quartalsberichte sehr schwach geschlossen. Der Future auf den DJIA tendierte ebenfalls schwächer. Aus Japan kamen derweil keine Impulse, weil die Börse feiertagsbedingt geschlossen blieb. Im Blick steht im Tagesverlauf einmal mehr die US-Berichtssaison, die mit den Zahlen von Boeing und nach US-Handelsschluss mit IBM weitergeht. Zudem könnten Daten zum US-Immobilienmarkt die Märkte bewegen.
ERNEUTE SPEKULATIONEN ÜBER POSTBANK-ÜBERNAHME
Erneut angefachte Spekulationen über eine Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank bewegten die Titel der beiden Geldhäuser. Während die Papiere der Deutschen Bank um 0,98 Prozent auf 47,200 Euro sanken, stiegen die Postbank-Aktien im MDax um 0,64 Prozent auf 23,460 Euro. Nach einem Bericht des "Euro am Sonntag" könnte sich die geplante Übernahme der Postbank durch den deutschen Branchenprimus Ende des Monats konkretisieren.
Siemens-Aktien verloren nach Zahlen des Konkurrenten Philips 0,92 Prozent auf 73,55 Euro. Der niederländische Elektronikkonzern hatte zwar im zweiten Quartal von der Belebung der weltweiten Wirtschaft profitiert, rechnet allerdings im zweiten Halbjahr mit einem sich abschwächenden Wachstum.
THYSSENKRUPP PROFITIERT VON CHEUVREUX-HOCHSTUFUNG
Um 1,09 Prozent nach oben auf 21,760 Euro ging es derweil für die Titel von ThyssenKrupp . Damit lagen die Anteilsscheine an der Dax-Spitze. Sie profitierten davon, dass Cheuvreux seine Bewertung der Papiere von "Underperform" auf "Outperform" und das Kursziel von 20,50 auf 26,00 Euro angehoben hatte.
Mit einem Minus von 1,20 Prozent auf 75,09 Euro gehörten die Aktien von Volkswagen (VW) dagegen zu den schwächsten Werten. Der "Spiegel" berichtet, dass auf den Autobauer im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme durch Porsche eine Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe zukommt. Die Münchner Kanzlei CLLB habe bereits Ansprüche über 2,4 Milliarden Euro gegenüber der Porsche Automobil Holding SE angemeldet und wolle ihre Ansprüche nun auf VW ausweiten. Nicht nur Porsche habe Anleger getäuscht, als das Unternehmen während der geplanten VW-Übernahme bis zum 26. Oktober 2008 bestritten habe, eine 75-Prozent-Mehrheit anzustreben, sagte Anwalt Franz Braun dem "Spiegel". Auch dem VW-Konzern sei das vorzuhalten.
HEIDELBERGER DRUCK NACH ZAHLEN IM MDAX VORN
Klarer Spitzenreiter im MDax waren die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen . Sie verteuerten sich um 4,54 Prozent auf 7,629 Euro, nachdem das Unternehmen am Freitagabend überraschend Zahlen zum ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) vorgelegt hatte. Der Umsatz hatte über den Erwartungen gelegen und auch der Auftragseingang deutlich zugelegt.
Ein Bericht in der "Wirtschaftswoche" bescherte den Aktien der Deutschen Post indes Gegenwind, sie verloren 0,55 Prozent auf 12,615 Euro. Dem Blatt zufolge verschärft die Bundesnetzagentur ihre Preiskontrolle bei dem Logistikkonzern. In einem "Verfahren der nachträglichen Entgeltkontrolle" überprüften die Beamten die Rabattpolitik des Konzerns.
MANZ GEWINNEN - KOOPERATION MIT WÜRTH SOLAR
Im TecDax gewannen Manz 1,65 Prozent auf 49,40 Euro. Das Unternehmen hat einen Kooperationsvertrag mit Würth Solar abgeschlossen. Dadurch will Manz künftig integrierte Produktionslösungen für CIGS-Solarmodule anbieten und rechnet in der Folge von 2011 an mit erheblichen Umsatz- und Ertragszuwächsen./chs/ck

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