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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Donnerstag an seine Erholung zur Wochenmitte angeknüpft. Im frühen Handel gewann der deutsche Leitindex 0,37 Prozent auf 7.330,29 Punkte, nachdem er in den ersten Minuten sogar bis auf 7.365,45 Punkte gestiegen war. Der MDax der mittelgrossen Werte stieg um 0,27 Prozent auf 10.691,34 Punkte. Der TecDax drehte zuletzt ins Minus und gab 0,02 Prozent auf 917,12 Punkte ab.
In ihrem Morgenkommentar nannten die Experten von Close Brothers Seydler Research vor allem die Entwicklung der US-Börsen sowie die Erholung am Rohstoffmarkt als Stützen. In Asien hätten sich die Märkte indes eher uneinheitlich entwickelt. Wie ein Händler sagte, belastete die überraschend stark geschrumpfte Wirtschaft Japans den dortigen Markt. Am Nachmittag stehen einige US-Daten auf der Agenda, die für neue Impulse sorgen dürften.
BAYER PUNKTET MIT NEXAVAR
Auf Unternehmensseite konnte Bayer mit aktuellen Meldungen zu Nexavar punkten. Die Aktien gewannen 0,59 Prozent auf 58,28 Euro hinzu. Das gemeinsam mit Onyx Pharmaceuticals entwickelte Krebsmedikament zeigte in einer einer Phase-IIb-Studie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs in Kombination mit einer Chemotherapie statistisch signifikante Verbesserungen. "Bayer erwartet von Nexavar Spitzenumsätze von 2 Milliarden Euro", sagte einer Händler. "Brustkrebs ist eine von mehreren Indikationen." Am Dax-Ende fielen die Anteilsscheine von Merck um 2,14 Prozent auf 74,67 Euro, nachdem JPMorgan die Papiere auf "Underweight" abgestuft hatte.
Die Hochtief-Aktien setzten sich nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" an die MDax-Spitze. Dort stiegen sie um 2,44 Prozent auf 59,50 Euro. Der Chef des weltgrössten Baukonzerns Vinci , Xavier Huillard, sagte der "FAZ", er sei am Konzessionsgeschäft von Hochtief interessiert. Es scheine, als wolle der spanische Baukonzern ACS , der bereits Grossaktionär bei Hochtief ist und dort bis zur Jahresmitte die Mehrheit übernehmen will, einen Teil der Hochtief-Sparte Concessions zum Verkauf anbieten, zitiert das Blatt den Manager. "Wenn es so weit ist, werden wir und das anschauen", sagte Huillard. Ein Börsianer wertete die Nachricht positiv. Zudem habe die australische Tochter Leighton einen Bahnauftrag in Hongkong an Land gezogen.
KKR GREIFT NACH VERSATEL
Mit einem Kursabschlag von 14,59 Prozent auf 6,79 Euro gaben die Versatel-Aktien ihre Vortagesgewinne nahezu komplett ab. Die Papiere von United Internet fielen um 0,15 Prozent auf 13,54 Euro. Nach Spekulationen am Vortag folgten nun Fakten: KKR macht ein Übernahmeangebot für Versatel. Die Hauptanteilseigner, eine Investmentgesellschaft von Apax Partners, Cyrte Investments und United Internet, denen gemeinsam etwa 92 Prozent der Versatel-Aktien gehören, haben im Zuge einer verbindlichen Vereinbarung mit KKR den Verkauf ihrer Anteile zu einem Preis von 5,50 Euro je Aktie bereits im Vorfeld vereinbart.
Die Aktien von Börsenneuling Ströer gaben im SDax mehr als ein Prozent ab. Wie ein Börsianer kommentierte, fielen die Zahlen zum ersten Quartal "wenig inspirierend" aus./rum/ck

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