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FRANKFURT (awp international) - Freundliche US-Vorgaben haben den deutschen Aktienmarkt am Mittwochmorgen angetrieben. Der Dax gewann 0,57 Prozent auf 7.099,41 Punkte. Der MDax der mittelgrossen Werte stieg um 0,55 Prozent auf 10.102,79 Punkte und für den TecDax ging es um 0,70 Prozent auf 868,41 Punkte aufwärts.
Die Wall Street gibt laut Händlern den entscheidenden positiven Impuls. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hatte dank einer deutlichen Erholung im späten Handel seine Tagesverluste fast noch wett gemacht. Der Future auf den US-Leitindex gewann 0,61 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vortag. Verantwortlich machten Börsianer anhaltenden Optimismus für die weitere Berichtssaison sowie eine positiv aufgenommene Rede des US-Präsidenten Barack Obama. Er appellierte an die politische Geschlossenheit und will Amerika als Wirtschaftsmacht aufmöbeln. Nach Börsenschluss dürfte dann noch die Zinsentscheidung der Fed ein Thema werden.
SAP-ZAHLEN WIE ERWARTET, AKTIE SCHWÄCHER
Die endgültigen Zahlen des Softwarekonzerns SAP lagen laut Händlern im Rahmen der bereits gemeldeten Quartalszahlen. Positiv seien sowohl die Ankündigung, die Dividende anheben zu wollen, sowie der Ausblick. Demnach rechnet der grösste deutsche Softwarekonzern mit einem Margenanstieg um 0,5 bis zu 1,00 Prozent im gerade angelaufenen Jahr. Dass die Aktien dennoch 0,78 Prozent auf 40,250 Euro nachgaben, begründeten Händler mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Titel nach Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen deutlich zugelegt hatten.
Auch Siemens-Aktien rückten erneut in den Blick: Der Schweizer Konkurrent ABB hatte sich überraschend über die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2010 geäussert. Demnach wird beim Auftragseingang, dem EBIT und dem Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Wachstum im zweistelligen Prozentbereich gerechnet. Nachdem Siemens am Vortag selbst seine Bilanz präsentiert hatte, stützten die ABB-Daten den Kurs weiter. Siemens handeln aber ex Dividende, was den Titel optisch belastetet. Der Elektrokonzern schüttet 2,70 Euro je Aktie an seine Aktionäre aus. Zuletzt notierten die Papiere bei 93,45 Euro und damit um 0,16 Euro schwächer. Analysten reagierten indes mit Kurszielerhöhungen auf die Siemens-Zahlen vom Vortag.
CITI-STUDIE STÜTZT K+S
Aktien von K+S setzten sich nach einem Analystenkommentar an die Dax-Spitze, wo sie sich um 2,92 Prozent auf 54,280 Euro verteuerten. Citigroup-Analystin Sophie Jourdier hatte die Papiere in einer Branchenstudie zu europäischen Pottasche-Werten als "Top Pick" hervorgehoben und das Kursziel von 59 auf 62 Euro angehoben. K+S sei im bisherigen Jahresverlauf das "Opfer von Gewinnmitnahmen" gewesen, so Jourdier. Die Bewertung sei jetzt im Branchenvergleich sehr niedrig, obwohl die Expertin am 10. März mit staken Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr rechnet. Sie stuft die Aktie unverändert mit "Buy" ein.
ThyssenKrupp tendierten mit plus 1,31 Prozent auf 29,785 Euro ebenfalls freundlich. Dem "Handelsblatt" zufolge könnte der deutsche Stahlkonzern ähnlich wie der grössere Konkurrent ArcelorMittal seine Edelstahlsparte abspalten. Laut Händlern ist das aber weder neu noch überraschend. ThyssenKrupp habe bereits in der Vergangenheit über verschiedene Lösungen für die Sparte nachgedacht, sich letztendlich aber für eine Restrukturierung entschieden.
Im MDax setzten die Papiere des Bezahlsenders Sky Deutschland ihren Höhenflug weiter fort und zogen an der Index-Spitze um 3,64 Prozent auf 2,879 Euro an. HHLA-Aktien folgten mit einem Plus von 1,23 Prozent auf 33,200 Euro. Börsianer verwiesen auf einen Pressebericht, wonach sich der Hafenbetreiber Dubai Ports World (DP World) mit 25 Prozent am Betreiber des Hamburger Hafens beteiligen wolle. DP World konkurriere dabei mit China, die ebenfalls eine Beteiligung in dieser Höhe anstrebten, hiess es. "Der Weg zu einer Beteiligung in dieser Grössenordnung führt nur über die Stadt Hamburg, die 68,5 Prozent an HHLA halten", sagte ein Börsianer. "Angesichts der unklaren politischen Lage lässt sich aber nicht sagen, ob ein Verkauf in Frage kommt." Generell sei die Nachricht allerdings positiv, rücke sie doch den deutschen Hafenbetreiber als wohl attraktives Ziel erneut in den Fokus./rum/fa

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