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FRANKFURT (awp international) - Ohne neue Impulse hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch zunächst eine Atempause eingelegt. Der Dax verlor im frühen Handel 0,19 Prozent auf 7.191,05 Punkte. Am Vortag hatte der Leitindex allerdings kräftig zugelegt und sich von der wichtigen 7.000-Punkte-Marke nach oben abgesetzt. Der MDax mittelgrosser Werte legte indes gegen den leichteren Markttrend am Morgen um 0,46 Prozent auf 10.705,00 Punkte zu. Der Technologieindex TecDax fiel mit Erneuerbare-Energien-Titeln am Ende um 0,18 Prozent zurück auf 890,55 Punkte.
Nach dem "Befreiungsschlag" der Börsen am Vortag fehlten nun die Katalysatoren für einen weiteren Anstieg, sagte ein Händler. Gewinnmitnahmen könnten entsprechend erst einmal auf die Kurse drücken. Hierzu passe die leichtere Vorgabe: Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor 0,22 Prozent seit dem Xetra-Handelsschluss vom Vortag. Analyst Ben Potter von IG Markets führt die erneute Erhöhung des Mindestreservesatzes in China wegen der Bremswirkung als mögliche Belastung an. In Asien hätten Anleger in Stärke hinein verkauft, was auch die deutschen Börsen belasten könnte. Auch der grosse Verfall an den Terminbörsen am Freitag könnte seinen Schatten voraus werfen. Dabei dürfte der Dax aber eher in Richtung wichtiger Marken nach oben gezogen werden, hiess es. Ein anderer Börsianer sieht die ausbleibende Einigung in der Griechenland-Frage negativ.
ADIDAS NACH HOCHSTUFUNG SPITZE
Wie schon am Vortag bewegten Analystenkommentare aus Mangel an anderen Impulse Einzelwerte deutlich: Adidas-Aktien kletterten mit plus 1,19 Prozent auf 51,11 Euro an die Dax-Spitze. HSBC hat die Titel des Sportartikelherstellers von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 50,00 auf 65,00 Euro erhöht. Die Experten begründeten dies mit nun höheren Prognosen für den Umsatz, den zudem bessere Margen begleiten dürften.
Am Indexende standen wegen Gewinnmitnahmen die zuletzt deutlich gestiegenen Aktien von ThyssenKrupp mit minus 0,99 Prozent auf 34,515 Euro. Die anhaltende Unsicherheit um Griechenland lasse Anleger vorsichtig agieren, sagten Börsianer. Das zeigten auch die schwächeren Bankenwerte, die unter Sorgen um eine drohende Abstufung französischer Institute durch Moody's wegen dieser ungelösten Probleme litten. Deutsche-Bank-Aktien verloren 0,94 Prozent auf 39,840 Euro.
FRAPORT VON VERKEHRSZAHLEN BEFLÜGELT
Im SDax profitierten Bauer-Aktien mit einem Plus von 1,56 Prozent auf 32,500 Euro von einem positiven Unicredit-Kommentar. Die Anteile am Finanzdienstleister MLP verteuerten sich dank einer Hochstufung durch JPMorgan als Spitzenreiter des Index kleiner Werte um zweieinhalb Prozent.
Demag Cranes gaben trotz eines Berichts der "Financial Times Deutschland" 0,09 Prozent auf 44,535 Euro ab. Grossaktionär Cevian fordert der Zeitung zufolge eine Einigung im Übernahmestreit um den Kranbauer. Ein Händler sagte: "Die Nachricht über Gespräche von Demag und Terex könnte Spekulationen auf ein höheres Gebot wiederbeleben." Fraport profitierten von Verkehrszahlen. Der Frankfurter Flughafenbetreiber hat dank des boomenden Passagierverkehrs im Mai einen neuen Monatsrekord aufgestellt. Die Aktie gewann 2,48 Prozent auf 55,48 Euro.
Qiagen gaben als TecDax-Schwergewicht 0,18 Prozent auf 13,610 Euro ab. Das Biotech-Unternehmen will für 12,90 Euro je Aktie etwa 47 Prozent an Ipsogen, dem Marktführer für molekulare Diagnostik im Bereich Leukämie, übernehmen. Letztlich wird eine Komplettübernahme angestrebt. Ein Börsianer wertete die angepeilte Übernahme als teuer. Die Übernahmeprämie liege bei hohen 60 Prozent und damit klar über den zuletzt üblichen rund 20 Prozent. Ipsogen-Aktien, für die die am Vortag zuletzt 7,55 Euro bezahlt worden waren, wurden in Frankreich noch nicht gehandelt./fat/gl

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