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AKTIEN FRANKFURT/Eröffnung: Kaum verändert - Weihnachten naht

Dieser Inhalt wurde am 23. Dezember 2010 - 09:33 publiziert

FRANKFURT (awp international) - Die deutschen Standardwerte sind am letzten Handelstag vor Weihnachten kaum verändert gestartet. Der Dax stieg im frühen Handel um 0,10 Prozent auf 7.074,79 Punkte. Bereits am Vortag hatte sich der Leitindex bei geringen Umsätzen in einer Tagesspanne von lediglich 17 Punkten bewegt. Der MDax gab um 0,01 Prozent nach auf 10.137,78 Punkte, nachdem der Index mittelgrosser Werte am Vortag auf den höchsten Stand seit November 2007 geklettert war. Der Auswahlindex für Technologiewerte TecDax legte um 0,47 Prozent auf 847,62 Punkte zu.
Gestützt wird der Markt durch leicht positive Vorgaben aus den USA. Vor den Feiertagen ist allerdings mit weiter abnehmenden Handelsaktivitäten zu rechnen. Am Nachmittag könnten zahlreiche US-Konjunkturdaten jedoch kurz vor dem Weihnachtswochenende nochmals für Belebung sorgen. Auf der Agenda stehen die Auftragseingänge langlebiger Güter (durable goods) sowie das von der Uni Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen. Darüber hinaus werden Daten vom Arbeits- und Immobilienmarkt veröffentlicht.
Ungeachtet eines "Handelsblatt"-Berichts stiegen Aktien der Deutschen Bank um 0,43 Prozent auf 39,590 Euro. Bankchef Josef Ackermann sieht für das kommende Jahr geringere Gewinne seines Hauses als im laufenden Jahr. "Wegen der höheren Regulierungskosten werden die Renditen in einer Übergangsphase künftig generell sicher geringer ausfallen", sagte Ackermann in einem Interview mit der Zeitung. Eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent wolle er deshalb nicht mehr erwarten. Börsianer sahen die Äusserungen zwar als leichte Enttäuschung, wirklich überraschend seien sie jedoch nicht.
Im MDax gaben Krones im trägen Handel um 0,20 Prozent nach auf 46,655 Euro. Der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge entwickeln sich die Geschäfte des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen besser als erwartet. "Wir sind zuversichtlich, spätestens 2012 zu unseren alten Zielmarken von 7 Prozent Umsatzrendite und 20 Prozent Kapitalrendite zurückzufinden", zitiert die 'FAZ' Hans-Jürgen Thaus, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstand. Ein Börsianer sah allerdings in einer ersten Einschätzung kaum Kurseinfluss, da die für 2011 avisierten 5 Prozent Umsatzrendite und etwa 15 Prozent Kapitalrendite im Rahmen der Markterwartungen lägen.
Weiter sehr gefragt waren indes QSC-Aktien , die ihren Rekordkurs mit plus 4,33 Prozent auf 3,230 Euro fortsetzten. Das Telekomunternehmen kauft für 36,7 Millionen Euro den 32,5-Prozent-Anteil von Tele2 an der DSL-Netzgesellschaft Plusnet. Die Transaktion stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundesnetzagentur./ag/la

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