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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit leichten Verlusten gestartet. Nach den erfolgreichen Anleihe-Auktionen in Europa und dem weiter ausbleibenden Aufschwung am US-Arbeitsmarkt sprach Marktanalyst Ben Potter von IG Markets vor dem Wochenende von zunehmender Schwankungsanfälligkeit an den Märkten. Zudem stehen an diesem Tag noch zahlreiche US-Konjunkturdaten auf der Agenda, wodurch die Unsicherheit hoch bleibt. Im frühen Handel fiel der deutsche Leitindex um 0,13 Prozent auf 7.065,66 Punkte. Der MDax der mittelgrossen Werte verlor 0,34 Prozent auf 10.256,83 Punkte und der TecDax gab um 0,21 Prozent nach auf 879,14 Punkte.
Am Donnerstag waren in den USA die wichtigsten Aktienindizes überwiegend etwas leichter aus dem Handel gegangen. Der Future auf den Leitindex Dow Jones dagegen zeigte sich seit dem europäischen Handelsschluss am Vortag kaum verändert.
INFINEON PROFITIEREN VON INTEL-ZAHLEN
Besser als erwartet ausgefallene Zahlen des weltgrössten Chipherstellers Intel gaben der Aktie von Infineon Auftrieb. Vor allem Umsatz und Bruttomarge von Intel sowie der Ausblick auf das erste Quartal überzeugten die Marktteilnehmer. Das Infineon-Papier stieg als einer der gefragtesten Dax-Werte um 1,25 Prozent auf 7,318 Euro. HeidelbergCement profitierten an der Dax-Spitze von einer positiven Studie der Analysten der Bank of America/Merrill Lynch und legten um 1,94 Prozent auf 48,280 Euro zu.
Die Aktie des Walldorfer Softwarekonzerns SAP baute ihre Vortagsgewinne aus und stieg um weitere 0,26 Euro auf 40,505 Euro. Nachdem SAP am Donnerstag kurz vor Börsenschluss überraschend eine starke Jahresbilanz vorgelegt hatte, folgten nun zahlreiche positive Analystenkommentare. Viele Experten bestätigten ihre Anlageeinschätzung, die Aktie zu kaufen und hoben ihre Kursziele an. Unter ihnen finden sich etwa die Experten der Banken UBS, Credit Suisse und Barclays.
MAN SCHWACH - VW WILL ANTEIL NICHT VERKAUFEN
Nicht wirklich überraschend dürfte es zwar gewesen sein, dass der VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech einem Verkauf der VW-Nutzfahrzeugbeteiligungen Scania und MAN an Fiat ausgeschlossen hat, die MAN-Aktie gab dennoch als einer der schwächsten Dax-Werte um 1,26 Prozent auf 89,66 Euro nach. Am Montag hatte Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne sein Interesse an der Lkw-Beteiligung von VW bekundet, was zeitweise allerdings als Spass aufgefasst worden war, bevor Fiat von einem "ernsthaften Interesse" sprach. Nun sagte Piech der "Financial Times Deutschland" in aller Deutlichkeit: "Jemand, der bei Pkw schrumpft, soll nicht den Mut haben, sich die beiden besten Lkw-Marken Europas unter den Nagel zu reissen."
Die Aktien von Hochtief gewannen im MDax 0,91 Prozent auf 62,97 Euro. Das "Handelsblatt" hatte ohne Quellenangabe berichtet, dass Hedgefonds möglicherweise die Pläne des spanischen Baukonzerns ACS zur Übernahme von Hochtief torpedieren wollen. Sie seien unzufrieden über das Tauschverhältnis von Hochtief- in ACS-Papiere, so dass sie überlegten, bereits zum Tausch angebotene Hochtief-Aktien aufzukaufen. Dadurch soll ACS am Ende der Umtauschfrist am 18. Januar doch noch unter die angestrebte 30-Prozent-Marke bei Hochtief rutschen.
Verkehrszahlen standen beim Flughafenbetreiber Fraport im Blick. Trotz zweier heftiger Winter und der Vulkanasche aus Island schloss Fraport mit einem deutlichen Plus bei Passagieren und Fracht ab. Im Dezember musste der Frankfurter Flughafen wegen der wetterbedingten Flugausfälle allerdings bei den Passagierzahlen einen Rückgang um 1,6 Prozent hinnehmen. Die Aktien büssten 0,78 Prozent auf 48,090 Euro ein. Gagfah als Spitzenwert im MDax mit plus 2,85 Prozent auf 6,860 Euro profitierten von einer positiven Studie der US-Bank Goldman Sachs. Diese setzte die Aktie wegen eines stärkeren Wachstums des deutschen Wohnimmobilienmarktes auf "Conviction Buy" und hob das Kursziel auf 9,10 Euro an./ck/tih

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