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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch nach einem wechselhaften Auftakt wieder auf die Erfolgsspur zurückgefunden. Händler verwiesen angesichts der insgesamt aber recht stark schwankenden Kurse auf Unsicherheiten vor den am Nachmittag anstehenden Konjunkturdaten. Der deutsche Leitindex Dax tastete sich mit einem Plus von 1,18 Prozent auf 5.995,01 Punkte wieder an die Marke von 6.000 Punkten heran. Zuvor hatte er im Plus eröffnet, war zwischenzeitlich aber bis auf 5.876 Punkte abgerutscht. Für den MDax ging es um 1,21 Prozent auf 8.247,47 Punkte nach oben. Der TecDax gewann 0,78 Prozent auf 747,62 Punkte.
"Ich rechne damit, dass die Konsolidierung im Bereich 5.600 bis 6.400 Punkte weitergehen wird", sagte Joachim Goldberg, Geschäftsführer bei Cognitrend. Die Stimmung und die Risikoaversion werde den Markt noch einige Zeit im Zaum halten, bevor dann mit einem Ausbruch nach oben zu rechnen sei. Dazu beitragen dürfte, dass es wahrscheinlich nicht zu einer zweiten Rezession kommen werde. Zudem seien Aktien aus dem Anlagenotstand heraus langfristig am erfolgversprechendsten, so der Experte.
HEIDELCEMENT UND METRO FÜHREND IM DAX
Die Aktien von HeidelbergCement legten als stärkster Dax-Wert 4,00 Prozent auf 32,915 Euro zu. Marktteilnehmer sprachen von einem günstigen Umfeld für europäische Bauwerte, nachdem der französische Baukonzern Vinci mit seiner Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr die Analystenerwartungen übertroffen hatte. Die Experten von Cheuvreux hoben zudem ihre Einstufung für den europäischen Baustoffsektor aus Bewertungsgründen an. Ihr "Top Pick" bleibt der deutsche Zementhersteller, der besonders von einer Erholung profitieren könne.
Metro standen dem mit einem Plus von 3,87 Prozent auf 41,73 Euro nur wenig nach. Analyst Christopher Hogbin von Bernstein Research hob sein Votum für die Einzelhandelstitel von "Market Perform" auf "Outperform" und stockte das Kursziel von 47,00 auf 50,00 Euro auf. Die jüngste Kursschwäche biete eine attraktive Einstiegsgelegenheit, begründete der Experte.
BMW UND RWE MIT INDEXÄNDERUNGEN IM BLICKFELD
Die Vorzugsaktien von Henkel gewannen 2,29 Prozent auf 37,95 Euro. Marktteilnehmer verwiesen auf ein Interview mit dem für das Kosmetik- und Körperpflegegeschäft verantwortlichen Konzernvorstand Hans van Bylen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Henkel baut kontinuierlich seinen Marktanteil im Kosmetikgeschäft aus, fokussiert dabei die stärksten Marken und ist innovativ", fasste Commerzbank-Analyst Andreas Riemann die Hauptpunkte zusammen. HSBC-Analyst Cedric Besnard stockte unabhängig von dem Interview sein Kursziel von 35,00 auf 38,00 Euro auf, blieb aber bei "Underweight".
Im Dax bewegten auch die zum 20. September beschlossenen Änderungen bei wichtigen europäischen Indizes die Kurse. BMW legten 0,76 Prozent auf 41,98 Euro zu, waren damit aber etwas schwächer als der Markt. Der Index-Anbieter Stoxx Ltd. hatte am Vorabend mitgeteilt, dass der Autobauer wie erwartet in den EuroStoxx 50 aufrücken wird. RWE lagen mit 0,04 Prozent auf 51,70 Euro ebenfalls leicht im Plus. Der Versorger muss den Stoxx Europe 50 verlassen. Laut Händlern sei dies zwar diskutiert worden, aber keinesfalls klar gewesen.
Siemens waren mit plus 0,52 Prozent auf 72,15 Euro im Dax ebenfalls vergleichsweise schwach. Die Deutsche Bank senkte die Einstufung in einer Branchenstudie zum Investitionsgüter-Sektor von "Buy" auf "Hold" und reduzierte das Kursziel von 90,00 auf 75,00 Euro. Im MDax stiegen die Papiere von Tui nach einem Medienbericht über einen geplanten möglichen Umbau zu einem reinen Reisekonzern um 3,17 Prozent auf 8,206 Euro./tih/ck

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