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FRANKFURT (awp international) - Im ruhigen Handelsverlauf hat der Dax am Montag einen Teil seiner Verluste vom Freitag wieder wettgemacht. Der Leitindex stieg am frühen Nachmittag um 0,47 Prozent auf 6.239,04 Punkte. Am Freitag hatte er 0,64 Prozent eingebüsst. Für den MDax mittelgrosser Werte ging es am Montag um 0,20 Prozent auf 8.739,07 Punkte nach oben und der TecDax legte um 0,62 Prozent zu auf 779,54 Punkte.
Dass Dax nach einem nervösen Handelstag am Freitag über der Marke von 6.200 Punkten geschlossen hatte, habe einige Anleger beruhigt, sagte Händler Stefan Söllner von der Postbank. Der Druck nach unten habe nun etwas nachgelassen.
Ansonsten konzentrierten sich die Investoren Börsianern zufolge bereits auf die Sitzung der US-Notenbank (Fed) am kommenden Dienstag. Die Fed dürfte zwar laut Volkswirten keine zusätzlichen quantitativen Massnahmen zur Stützung der Konjunktur verabschieden. Der Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik aber sei vorerst vom Tisch, schrieb Bernd Weidensteiner, USA-Experte der Commerzbank, in einem Ausblick. Immobiliendaten aus den USA könnten dann am Nachmittag noch für etwas frischen Wind sorgen.
K+S GEFRAGT - ÜBERNAHMEKAMPF UM POTASH SPITZT SICH ZU
Im Dax kletterten die Anteilsscheine von K+S um 3,22 Prozent auf 44,59 Euro und setzten sich an die Indexspitze. Die Papiere reagierten auf den fortdauernden Übernahmekampf um den weltgrössten kanadischen Düngemittelhersteller Potash. Analyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe begründete den Kursanstieg der K+S-Aktien vor allem damit, dass es am Markt positiv gesehen werde, falls es dem chinesischen Konzern Sinochem gelänge, BHP im Kampf um Potash auszustechen. "Sinochem wird wohl die bestehende Preispolitik fortsetzen, während BHP bereits angekündigt hat, nach der Übernahme von Potash die Düngemittel-Produktion deutlich anzuheben", meinte Gabriel. "Dies dürfte sich negativ auf die Preise auswirken."
Am MDax-Ende sackten die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen um 6,87 Prozent auf 3,539 Euro ab. Ein Marktteilnehmer zeigte sich von der Kursschwäche angesichts der laufenden Kapitalerhöhung nicht sehr überrascht. Seiner Meinung nach könnten die Papiere sogar bis kommenden Donnerstag noch weiter in Richtung 3,00 Euro fallen. Zur Begründung verwies er auf den laufenden Bezugsrechtehandel. Da es sich um eine sehr grosse Kapitalerhöhung handele, werde der Druck andauern. Viele der Altaktionäre müsste sich entscheiden, ob sie komplett mitziehen, um ihren Anteil nicht zu verwässern, oder nicht. Die Bezugsrechte, die zum Bezug von jeweils zwei neuen HeidelDruck-Papieren zu je 2,70 Euro berechtigen, verbilligten sich um über 23 Prozent.
Die Südzucker-Aktien gewannen als Favorit im Index 3,47 Prozent auf 15,52 Euro. Nach dem Umsatzplus im ersten Halbjahr rechnet der Zuckerkonzern nun auch im Gesamtjahr mit einem leichten Zuwachs.
AXEL SPRINGER NEU IM MDAX - AKTIEN IM PLUS
Im Blick standen auch die Index-Neuzusammensetzungen, die nun wirksam wurden. Die Titel des Medienkonzerns Axel Springer stiegen für die Papiere des Baumaschinenkonzerns Bauer in den MDax auf. Im TecDax ersetzten die Titel des Optik-Spezialisten Adva Optical Networking die des Biotech-Unternehmens MediGene. Im SDax der kleinen Werte ersetzte Bauer die Aktien des Unterhaltungselektronik-Herstellers Loewe AG. Ausserdem wurde dort der Börsenneuling Ströer, ein Anbieter für Aussenwerbung, aufgenommen. Die jeweiligen Aktien entwickelten sich unterschiedlich: Während etwa die Papiere von Axel Springer zulegten, gaben die Aktien von Ströer und Adva nach.
la/ck

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