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FRANKFURT (awp international) - Positiv aufgenommene Daten vom US-Arbeitsmarkt haben die deutschen Aktien am Freitag angetrieben. Der Dax gewann zuletzt 0,82 Prozent auf 5.843,10 Zähler. Für den MDax ging es um 0,91 Prozent auf 7.809,64 Zähler nach oben und der TecDax stieg um 0,89 Prozent auf 822,48 Punkte.
Trotz der schlechten Witterung fiel die Beschäftigung in den USA im Februar weniger stark als erwartet. Die Beschäftigtenzahl ausserhalb der Landwirtschaft sank auf Monatssicht um 36.000, Volkswirte hatten mit minus 50.000 Stellen gerechnet. Ein Händler sagte: "Angesichts des harten Winters ist das eine grosse Überraschung - an der Börse waren zuvor Flüsterschätzungen mit einem Rückgang von 67.000 bis 100.000 Stellen herumgereicht worden." Der Dax steht so hoch sie seit dem 21. Januar nicht mehr.
Spitzenreiter im Dax waren die Aktien der Commerzbank mit einem Aufschlag von 3,55 Prozent auf 5,865 Euro. Ein Börsianer hob zur Erklärung hervor, dass die Titel die jüngste Aufwärtsbewegung kaum mitgemacht hätten. Zudem gebe es beim Thema Griechenland etwas Entspannung, was die Märkte und speziell Bankaktien ebenfalls etwas stütze. Anteilsscheine der Deutschen Bank stiegen um 1,27 Prozent auf 50,33 Euro.
Die Titel von K+S gewannen 2,48 Prozent auf 47,185 Euro. Der Salz- und Düngemittelhersteller sieht einem Presseartikel zufolge seine Erwartungen an die neu erworbene US-Salzfirma Morton Salt bisher mehr als erfüllt. Dies berichtete die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Verweis auf einen ihr vorliegenden Mitarbeiterbrief.
Salzgitter-Aktien jedoch rückten nach Zahlen nur um unterdurchschnittliche 0,12 Prozent auf 68,04 Euro vor. "Die Bilanz für 2009 ist wie erwartet ausgefallen, der Ausblick ist aber vorsichtig", meinte Analyst Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank. Den deutlich unter den Prognosen liegenden Ausblick für das Vorsteuerergebnis betrachtet er als "konservativ".
Im MDax fielen die Aktien von Celesio nach einem negativen Analystenkommentar von Cheuvreux um 3,75 Prozent auf 23,48 Euro. Innerhalb der vorangegangenen fünf Handelstage aber waren die Aktien des Pharmagrosshändlers von Übernahmefantasien angetrieben worden und hatten mehr als 17 Prozent hinzugewonnen.
Unternehmensbilanzen sorgten ferner im TecDax für Gesprächsstoff. So blieb der Umsatz des Solarzulieferers Roth & Rau im Jahr 2009 etwas hinter den Erwartungen zurück. Die spürbare Belebung der Nachfrage im letzten Quartal bewerteten Börsianer aber positiv. Die Aktien sanken um 1,15 Prozent auf 25,85 Euro. Papiere von Nordex jedoch verteuerten sich um 2,42 Prozent auf 9,45 Euro. Cheuvreux-Analyst Philipp Bumm hob die Nettoverschuldung und den Cash Flow positiv hervor./la/rum

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