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FRANKFURT (awp international) - Nach einem Rekordhoch im frühen Handel hat der Dax am Mittwoch leicht ins Minus gedreht. Gewinnmitnahmen drückten den zwischenzeitlich mit 7.222 Punkten auf den höchsten Stand seit Mai 2008 gekletterten Leitindex um 0,15 Prozent nach unten auf 7.173,83 Punkte. Der anfangs ebenfalls freundliche MDax gab bis zum Nachmittag um 0,32 Prozent nach auf 10.229,79 Punkte. Der TecDax behauptete indes einen Zuwachs von 0,04 Prozent auf 878,17 Punkte.
Auch an der Wall Street zeichnet sich trotz guter Daten vom Arbeitsmarkt zunächst eine Verschnaufpause ab. Tags zuvor hatte der US-Leitindex Dow Jones Industrial erstmals seit Juni 2008 wieder über der Marke von 12.000 Punkten geschlossen und entsprechend für positive Vorgaben gesorgt.
AUTOMOBILTITEL VON US-ABSATZZAHLEN UND CITI-STUDIE BEWEGT - MAN AM DAX-ENDE
Automobiltitel profitierten zur Wochenmitte nur kurzzeitig von US-Absatzzahlen und einer Branchenstudie der Citigroup. Nach anfänglichen Kursgewinnen drehten Daimler-Aktien trotz einer Kaufempfehlung und positiver US-Nachfrage nach Premiummarken im Januar ins Minus und büssten 1,09 Prozent auf 52,720 Euro ein. Mercedes konnte die Verkäufe seiner grossen M- und GL-Geländewagen um bis zu 29 Prozent steigern. Der bayerische Rivale BMW vervierfachte nach einem Modellwechsel beinahe den Absatz seines X3 und schlug auch deutlich mehr grosse X5 los. Die Aktien büssten dennoch 0,23 Prozent ein auf 56,380 Euro. Nach einem eher unterdurchschnittlichen Absatzplus der Kernmarke und einer Abstufung der Citigroup verloren VW-Vorzugsaktien 1,35 Prozent auf 116,55 Euro. Die Konzerntochter Audi wurde in den USA bis zu 60 Prozent mehr Q5 und Q7 los.
MAN rutschten um 4,12 Prozent auf 81,85 Euro ab. Händler verwiesen auf enttäuschende Zahlen des schwedischen Lastwagenbauers Scania , dessen Aktien in Stockholm mit einem Minus von mehr als vier Prozent unter Druck gerieten. Weniger eindeutig sei indes ein Bericht des "Handelsblatts", demzufolge die Übernahme des Lastwagen- und Dieselmotorenherstellers durch Scania stockt.
TUI TREIBT MÖGLICHES REEDEREI-IPO - HANNOVER RÜCK TROTZT AUSTRALIEN-FLUT
Tui gewannen als einer der MDax-Favoriten 2,71 Prozent auf 10,405 Euro. Händler verwiesen auf die Fantasie für einen Börsengang der Reederei Hapag-Lloyd, der noch vor Ostern zustande kommen könnte. Das berichtet das "Handelsblatt". TUI will erklärtermassen sein touristisches Kerngeschäft weiter stärken und sich dazu von den restlichen Anteilen an Hapag-Lloyd trennen. Aurubis erholten sich gestützt auf ein Rekordhoch beim Kupferpreis und eine Kaufempfehlung von Unicredit um 3,21 Prozent von den jüngsten Verlusten und kosteten 40,555 Euro.
Hannover Rück stiegen nach Aussagen über die Erneuerungsrunde um 0,43 Prozent auf 42,075 Euro. Der weltweit drittgrösste Rückversicherer fürchtet trotz der verheerenden Überschwemmungen in Australien nicht um seine Gewinnziele, wie Vorstandschef Ulrich Wallin nach der Vertragserneuerung in der Schaden-Rückversicherung sagte.
SOLARWORLD STEIGT IN LITHIUM-FÖRDERUNG EIN - KUKA MIT VORLÄUFIGEN ZAHLEN
Das Bonner Photovoltaikunternehmen Solarworld steigt laut "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in die Lithium-Förderung ein. Der Vorstandsvorsitzende Frank Asbeck rechnet mit einem "grossen Geschäft". Händlern zufolge trieb die Nachricht auch vor dem Hintergrund des Themas "Seltene Erden" die zuletzt stagnierenden Aktien des Solarkonzerns an. Lithium ist der wichtigste Rohstoff für leistungsfähige Batterien, die in Zukunft Elektroautos antreiben und Solarstrom speichern sollen. Positiv wirkten aber einem Händler zufolge auch Berichte über eine Einigung um die Einschnitte der Solarförderung zwischen der Industrie und dem Bund. Solarworld-Aktien kletterten als bester TecDax-Wert um 4,00 Prozent auf 7,770 Euro.
Aktien von Kuka sanken indes nach vorläufigen Zahlen im SDax um 2,72 Prozent auf 17,515 Euro. Der Roboterhersteller hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz und den Auftragseingang deutlich gesteigert und beim operativen Ergebnis den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Marktteilnehmer monierten jedoch, dass der Auftragseingang hinter den Erwartungen zurück geblieben sei./ag/tih

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