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FRANKFURT (awp international) - Ungeachtet eines schwach ausgefallenen ZEW-Index hat sich der deutsche Aktienmarkt am Dienstag solide im Plus gehalten. Der Leitindex Dax stieg um 0,86 Prozent auf 6.163,29 Punkte, nachdem er seine Serie von vier verlustträchtigen Handelstagen schon am Vortag mit einem hauchdünnen Plus beenden konnte. Für den MDax ging es um 0,79 Prozent auf 8.348,57 Punkte nach oben und der TecDax stieg um 0,85 Prozent auf 753,30 Punkte.
Die vom ZEW-Institut ermittelte Konjunkturzuversicht deutscher Finanzexperten hatte sich im August überraschend eingetrübt. Händler Jörg Heineke von der TAO Capital GmbH sah dies aber mit den jüngsten Kursverlusten schon als eingepreist an. "Der Markt erholt sich jetzt von den Abgaben der letzten Tage, die eine gewisse Abschwächung der Konjunktur schon vorweg genommen haben", so Heineke. Anleger warteten nun auf neue Daten aus den USA, die im Tagesverlauf folgen werden. Andere Marktteilnehmer verwiesen auch auf den ansteigenden Euro und eine solide verlaufene Anleiheemission in Irland. Auch Spanien konnte sich erfolgreich refinanzieren.
Aktien der jüngst schwachen Autokonzerne waren unter den führenden Werten im Dax, ohne dass es relevante neue Nachrichten gab. Daimler lagen mit einem Plus von 2,20 Prozent auf 40,83 Euro an der Spitze vom Dax. BMW legten um 1,55 Prozent zu und auch Volkswagen notierten um 0,99 Prozent höher. Die Autozulieferer Leoni und ElringKlinger gewannen im MDax 4,25 und 1,84 Prozent hinzu. Händler sprachen allerdings auch davon, dass der anstehende Börsengang von General Motors die Stimmung zum Sektor etwas stütze.
Auch bei den steigenden Aktien der Energieversorger wurde auf eine Erholung nach den überproportionalen Verluste der letzten Tage verwiesen. RWE gewannen 1,95 Prozent auf 53,83 Euro und Eon stiegen um 1,39 Prozent auf 22,915 Euro. Experte Theo Kitz von Merck Finck ergänzte, dass die Unsicherheit im Sektor etwas schwinde, nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende August mit den Verantwortlichen der Versorger treffen und Ende September über die zukünftige Energiestrategie berichten wolle.
Als defensiv angesehene Pharmawerte wie Merck oder Bayer gaben dagegen um 0,32 und 0,40 Prozent nach und waren schwächste Werte im Dax. Papiere der Deutschen Telekom verloren 0,05 Prozent. Die Analysten der WestLB hatten den deutschen Marktführer von "Neutral" auf "Reduce" abgestuft und ein neues Kursziel von 9,60 Euro genannt. Die Aktien des Telekomkonzerns seien deutlich über das letzte Kursziel geklettert, hiess es.
Aktien der Deutschen Bank gewannen 0,69 Prozent auf 52,39 Euro, lagen damit aber nur im hinteren Mittelfeld des Dax. Das Frankfurter Bankhaus ist Kreisen zufolge sowohl mit der Zahl als auch der Qualität der Bieter für die zum Verkauf stehende Tochter BHF Bank zufrieden, hiess es am Montag nach Börsenschluss.
DIC Asset waren im Kleinwerteindex SDax mit einem Plus von 2,14 Prozent gefragt. Nach dem zweiten Quartal, dessen Zahlen ein Händler als "sehr gut" bezeichnete, erhöhte der Frankfurter Immobilien-Investor seine Prognose für die Funds from Operations (FFO) 2010. Die für die Immobilienbranche wichtige operative Kenngrösse wird nun bei 41 bis 43 Millionen nach zuvor 39 bis 41 Millionen Euro erwartet./tih/gl

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