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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Montag in einem feiertagsbedingt ruhigen Handelsumfeld moderat in der Gewinnzone gehalten. Der Dax schwankte im Tagesverlauf mehrmals zwischen Gewinnen und Verlusten und etablierte sich bis zum Nachmittag mit 0,12 Prozent im Plus bei 5.841,14 Punkten. Auch die Indizes aus der zweiten Reihe dümpelten uninspiriert vor sich hin: Der MDax legte 0,33 Prozent auf 7855,70 Punkte zu. Für den TecDax ging es um 0,02 Prozent nach oben auf 725,65 Punkte.
Börsianer bemängelten das geringe Handelsvolumen mit fehlenden Impulsen von der Konjunktur- und Unternehmensseite. "Die Bewegungen am Markt sind reiner Zufall", sagte Händler Christoph Schmidt von der N.M.F. AG. Wegen des Feiertags in den USA fehlten die US-Anleger, deren Abwesenheit die Umsätze auf einem äusserst niedrigen Niveau halte. "Aussagekräftige Bewegung wird es daher wahrscheinlich erst geben, wenn morgen die Wall Street wieder öffnet", ergänzte Schmidt.
BAHN-INVESTITIONSPLÄNE STÜTZEN ZULIEFERER
Die Anteilsscheine der Bahn-Zulieferer Vossloh und Siemens profitierten von Investitionsplänen der Deutschen Bahn. Händler verwiesen darauf, dass diese bis 2014 einen Rekordbetrag von 41 Milliarden Euro in das Schienennetz und in neue Fahrzeuge investieren will. "Die Nachricht sollte vor allem positiv für Vossloh sein", meinten Händler. In Zeiten sinkender öffentlicher Budgets hält er es für erfreulich, dass die Bahn kräftig investieren wolle. Vossloh stiegen um 2,35 Prozent auf 68,44 Euro und waren der Favorit im MDax. Siemens gewannen im Dax 0,38 Prozent auf 71,99 Euro hinzu.
Positive Analystenkommentare verhalfen den Aktien der Deutschen Telekom mit plus 2,10 Prozent auf 9,734 Euro an die Dax-Spitze. So hatte die Credit Suisse die Einstufung von "Underperform" auf "Neutral" angehoben. Analyst Justin Funnell verwies zur Begründung auf verbesserte Bedingungen im Mobilfunkgeschäft, die auch im zweiten Quartal angehalten hätten. Zudem stuften die Analysten des Bankhauses Cheuvreux den europäischen Telekom-Sektor auf "Neutral" hoch und bezeichneten den deutschen Marktführer als einen der "Top-Picks" in der Branche.
HEIDELBERGCEMENT SETZT SEINE SCHWÄCHERPERIODE FORT
Die Papiere von HeidelbergCement indes setzten ihre Schwächeperiode auch am Montag fort und fielen um 0,79 Prozent auf 37,53 Euro. Händler verwiesen auf charttechnische Aspekte bei den Aktien des Baustoffkonzerns. Die Aktie sei seit dem Aufstieg in den deutschen Leitindex auf Talfahrt und nähere sich allmählich ihrem Jahrestief, so der Börsianer.
Die Papiere von Continental drehten nach anfänglichen Verlusten mit 0,47 Prozent auf 43,515 Euro ins Plus. Der Autozulieferer will zur Refinanzierung seiner Schulden eine neue Anleihe mit einem Wert von mindestens 500 Millionen Euro begeben. Händler sahen den Schritt als im Rahmen der Erwartungen an. Conti hatte die Ausgabe einer Hochzinsanleihe bereits für das erste Halbjahr 2010 angekündigt.
BMW TROTZ SCHLECHTER NACHRICHTEN IM PLUS
Aktien von BMW waren mit plus 1,07 Prozent unter den besten Werten im Dax, obwohl eher schlechte Nachrichten für den Autosektor zu verkraften waren. So war das Wachstum am chinesischen Automarkt im Juni verglichen mit den Vormonaten deutlich zurückgegangen. Bei BMW im Speziellen drohen in den USA zudem behördliche Ermittlungen wegen sich häufender Probleme mit der Servolenkung beim Sportwagen Z4.
tih/la

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