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FRANKFURT (awp international) - Trotz schwacher Konjunkturdaten hat der Dax am Dienstag deutlich zugelegt. Der Leitindex stieg um 1,57 Prozent auf 6.206,40 Punkte und baute damit seine minimalen Vortagesgewinne kräftig aus. Marktteilnehmer verwiesen als positive Kurstreiber unter anderem auf den steigenden Euro sowie solide verlaufene Anleiheemissionen in Irland und Spanien. Für den MDax ging es um 1,87 Prozent auf 8.438,28 Punkte nach oben. Der TecDax stieg um 1,85 Prozent auf 760,74 Punkte.
Die vom ZEW-Institut ermittelten Konjunkturerwartungen von Finanzexperten hatte sich im August überraschend eingetrübt und Daten vom US-Immobilienmarkt fielen ebenfalls enttäuschend aus. Händler Jörg Heineke von TAO Capital sah dies aber mit den jüngsten Kursverlusten schon als eingepreist an. "Der Markt erholt sich jetzt von den Abgaben der letzten Tage, die eine gewisse Abschwächung der Konjunktur schon vorweg genommen haben", sagte Heineke. Darüber hinaus hatten die US-Einzelhändler Wal-Mart und Home Depot ihre Gewinnprognosen erhöht. Auch dies habe die Kurse hierzulande gestützt, meinten Börsianer.
Das Feld im Dax dominierten die Aktien von K+S die im Eiltempo um 5,68 Prozent auf 43,90 Euro stiegen. Händler verwiesen darauf, dass der Konkurrent Potash ein Übernahmeangebot von dem Rohstoffkonzern BHP Billiton abgelehnt hatte. Nun könnte BHP sich laut Händlern nach einem neuen Ziel wie etwa K+S umsehen.
Aktien der jüngst unter Druck geratenen Branchen waren im Rahmen der Markterholung unter den führenden Werten im Dax. Lufthansa legten um 2,81 Prozent auf 12,635 Euro zu. Aktien der Energieversorger RWE und Eon stiegen um 2,42 und 1,77 Prozent. Autowerte zählten ebenfalls zu den Favoriten. Titel des Zulieferers Leoni etwa kletterten mit plus 5,61 Prozent auf 21,85 Euro an die Spitze des MDax.
Am Dax-Ende fielen die Papiere der Deutschen Telekom um 0,66 Prozent auf 10,51 Euro. Analysten der WestLB hatten diese abgestuft. In Südosteuropa und anderen Ländern könnte es zu einer Einführung einer speziellen Steuer für die Telefonkonzerne kommen, schrieb Analyst Tarkan Cinar in einer Studie. Im TecDax sackten die Papiere des Solarzulieferers Roth & Rau nach einer negativ aufgenommenen Studie als einer der wenigen Verlierer im Index um 4,76 Prozent ab.
Der EuroStoxx 50 schloss 1,46 Prozent höher bei 2737,69 Punkten. In Paris und London legten die nationalen Indizes ebenfalls zu. Der New Yorker Dow Jones Industrial präsentierte sich zum europäischen Handelsschluss im Plus.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,05 (Vortag: 2,04) Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,03 Prozent auf 127,90 Punkte zu. Der Bund Future aber sank um 0,22 Prozent auf 131,76 Punkte. Der Kurs des Euro stieg nach der gelungenen Anleiheemission. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2882 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,2860 (1,2820) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7776 (0,7800) Euro./la/fn

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