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FRANKFURT (awp international) - Angetrieben von US-Unternehmenszahlen hat der Dax am Mittwoch das dickste Plus seit knapp einem Jahr eingefahren und die Verluste vom Wochenbeginn mehr als wettgemacht. Der Leitindex gewann 2,98 Prozent auf 7249,19 Punkte und schloss damit so hoch wie seit Ende Februar nicht mehr. Einen grösseren Tagesgewinn hatte er zuletzt im Mai 2010 verbucht. Für den MDax ging es am Mittwoch um 2,06 Prozent auf 10 450,12 Punkte nach oben, der TecDax stieg um 2,15 Prozent auf 917,19 Punkte.
In den USA hatte der weltgrösste Chiphersteller Intel den Umsatz im ersten Quartal auf 12,8 Milliarden Dollar hochgeschraubt ­ ein Rekordwert. "Davon wurde der Markt extrem angetrieben", sagte Aktienhändler Christian Falkner von Alpha Wertpapierhandel. Nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's am Montag den Bonitätsausblick für die USA gesenkt hatte, seien offenbar einige Anleger auf dem "falschen Fuss erwischt worden". "Einige dachten, dass es noch weiter nach unten geht und wurden jetzt von der Marktentwicklung förmlich überrollt." Auch Händler Christof Rümmelein von Silvia Quandt Research sprach von einer Gegenbewegung nach den jüngsten Verlusten.
TECH-AKTIEN IM INTEL-SOG
Unter den Einzelwerten profitierten insbesondere Technologieaktien von den Intel-Resultaten. Entsprechend zählten die Papiere des Halbleiterherstellers Infineon mit plus 4,29 Prozent auf 7,446 Euro zu den stärksten Dax-Titeln. Im TecDax setzten sich Dialog Semiconductor mit einem Aufschlag von 9,08 Prozent auf 14,840 Euro an die Spitze.
Autowerte schlugen sich ebenfalls überdurchschnittlich. Die Automesse in Schanghai sorge für Fantasie, sagten Börsianer. Dax- Spitzenwert waren die Vorzugsaktien von Volkswagen , die sich um 4,78 Prozent auf 118,40 Euro verteuerten. Der Autobauer will US- amerikanische Kunden einem Medienbericht zufolge mit Niedrigpreisen für verschiedene Modelle locken, um Marktanteile zu erobern.
MUNICH RE SCHWÄCHSTER TITEL ABER IM PLUS
Nach zwischenzeitlichen Verlusten schlossen die Papiere der Munich Re mit einem Aufschlag von 1,59 Prozent auf 115,20 Euro. Damit zählten sie allerdings zu den schwächsten Dax-Titeln. Die Katastrophen in Japan, Australien und Neuseeland hatten den weltgrössten Rückversicherer zu Jahresbeginn tief in die roten Zahlen gerissen. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand dennoch weiterhin mit einem Gewinn. Börsianer sagten, dass dies alles keine Überraschung sei und sich die Kursreaktion daher in Grenzen halte.
Gegen den Trend verbilligten sich die Aktien von ProSiebenSat.1 Media um 0,86 Prozent auf 18,540 Euro. Börsianer zeigten sich enttäuscht darüber, dass die Beteiligungen in Nordeuropa nun doch Teil des Unternehmens bleiben. Im TecDax brachen die Titel von Adva Optical Networking um 15,60 Prozent auf 5,515 Euro ein. Der Glasfaserkabel- Spezialist war im ersten Quartal wegen eines schwachen operativen Geschäfts und Währungsverlusten in die roten Zahlen gerutscht.
Der Eurostoxx 50 legte um 2,23 Prozent auf 2921,43 Punkte zu. Die Leitindizes in Paris und London gewannen ebenfalls, der Dow Jones Industrial in New York verbuchte zum europäischen Handelsschluss klare Gewinne.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 3,10 (Dienstag: 3,07) Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,16 Prozent auf 121,45 Punkte. Der Bund Future verlor 0,21 Prozent auf 121,91 Punkte. Der Kurs des Euro stieg deutlich. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,4515 (1,4302) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,6889 (0,6992) Euro./chs/wiz

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