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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag erneut unter leichten Gewinnmitnahmen gelitten. Bei insgesamt relativ dünnen Umsätzen sank der Dax nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA um 0,38 Prozent auf 6.184,71 Punkte. Damit gab er den dritten Tag in Folge nach, erholte sich aber von seinem Tagestief bei 6.129,44 Punkten. Nach enttäuschenden Daten zur Stimmung der Einkaufsmanager in der Eurozone und zum US-Arbeitsmarkt sorgten die US-Frühindikatoren und die Verkäufe bestehender Häuser in den USA bei den Anlegern für etwas Erleichterung. Der MDax fiel um 0,68 Prozent auf 8.654,80 Punkte, der TecDax sank um 0,17 Prozent auf 772,54 Punkte.
Nach Ansicht von Chefhändler Fidel Helmer von der Privatbank Hauck & Aufhäuser befindet sich der Dax weiterhin in einer Phase der Festigung und Stabilisierung, nachdem er Anfang der Woche wieder in Richtung seines Jahreshochs bei rund 6.387 Punkten gelaufen war. "Die Börse muss atmen und jetzt holt sie mal wieder tief Luft, denn auch mit 6.185 Punkten sind wir noch nicht allzu weit entfernt von den Jahreshöchstständen im Dax."
Die Vorzugsaktien von VW büssten als schwächster Wert im Leitindex 2,24 Prozent auf 88,75 Euro ein. Sie litten darunter, dass Scania- Chef Leif Östling Erwartungen dämpfte, dass die vom Mutterkonzern VW gewünschte Zusammenarbeit mit MAN schnell zu Einsparungen führen wird.
Stahlwerte gerieten in ihren jeweiligen Indizes ebenfalls unter Druck, nachdem unter anderem die Experten der Bank of America /Merrill Lynch in Studien fallende Stahlpreise thematisiert hatten. Die Anteilsscheine von ThyssenKrupp verloren 2,21 Prozent, die von Klöckner & Co sackten am MDax-Ende um 4,07 Prozent ab, und die Salzgitter-Titel folgten mit minus 3,48 Prozent.
Die verbesserte Stimmung im deutschen Einzelhandel, die so gut ist wie zuletzt vor zehn Jahren, verhalf indes den Metro-Aktien an die Dax-Spitze, wo sie um 2,89 Prozent auf 46,76 Euro zulegten. Die Papiere von Bayer gewannen 1,38 Prozent auf 51,47 Euro und profitierten davon, dass der Chemie- und Pharmakonzern die Vermarktung seines Multiple-Sklerose-Mittels Betaferon in China startet.
Europaweit reduzierten die Börsen ihre Verluste bis Handelsschluss: Der EuroStoxx 50 sank um 0,51 Prozent auf 2.738,61 Punkte. In Paris verlor der Cac 40 rund 0,7 Prozent, und der britische "Footsie" (FTSE 100) gab um rund 0,1 Prozent nach. An der Wall Street zeigte sich der wichtigste Index Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss minimal im Plus mit 0,1 Prozent. Die Nasdaq-Indizes hingegen legten um rund 0,7 Prozent zu.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,00 (Vortag: 2,05) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,20 Prozent auf 128,21 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,47 Prozent auf 131,36 Punkte. Der Kurs des Euro fiel und bewegte sich bis zum Abend nur wenig: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3323 (Mittwoch: 1,3364) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7506 (0,7483) Euro./ck/stw

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